Tierschützer kämpfen um sein Leben
Igel mit roter Farbe besprüht – mit Folgen
Aktualisiert am 28.09.2026 – 09:03 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Igel wird mit roter Farbe besprüht in einem Schrebergarten gefunden. Die Polizei bringt das Tier sofort in eine Tierschutzstation – dort kämpften Helfer um sein Leben.
Fund in einer Kleinstadt im Landkreis Leipzig: In der Kleingartenanlage „Farbenfroh“ ist ein Igel entdeckt worden, der offenbar mit roter Farbe angesprüht wurde. Ein Parzellenbesitzer alarmierte die Polizei, wie die „Bild“-Zeitung berichtet. Ob die Anlage im Grimmaer Ortsteil Nerchau auch der Tatort ist, ist bislang unklar.
Eine Streife des Polizeireviers Grimma brachte das Tier in die Tierklinik Nossen. Von dort kam es zu den Experten der Privaten Igelhilfe Riesa. Die Tierschützer nannten den Igel „Pinkie“ und berichteten auf Facebook von weiteren Problemen: Das Tier wog demnach nur 800 Gramm und war zudem stark von Zecken, Milben und Flöhen befallen. Ob ein Zusammenhang mit der Farbattacke besteht, ist offen.
Pinkie wurde nach Angaben der Igelhilfe mehrere Tage lang mit Spezialbädern, Medikamenten und Futter versorgt. Zwischenzeitlich schien sich sein Zustand zu stabilisieren. Doch eine Woche nach dem Fund starb das Tier. Die Polizei sucht weiter nach dem oder den Verantwortlichen. Ermittelt werde wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz, sagte Sprecher Paul Engelmann.











