
Kati Witt
„Ich will mich in keine Größe pressen“
26.11.2025 – 19:58 UhrLesedauer: 2 Min.
Katarina Witt hat nach ihrer Karriere ein entspanntes Verhältnis zu ihrem Körper entwickelt. Die ehemalige Eiskunstläuferin fühlt sich wohl in ihrer Haut.
Katarina „Kati“ Witt hat nach Jahren des strengen Trainings ihren Frieden mit dem eigenen Körper gemacht. Die Eiskunstlauflegende, die am 3. Dezember ihren 60. Geburtstag feiert, sieht ihre Figur heute entspannter als in ihrer aktiven Zeit.
„Als Eisläuferin war ich immer etwas ‚fraulicher‘, und heutzutage passe ich die Kleidung meinem Körper an – nicht umgekehrt“, erklärte die 59-Jährige im Interview mit der „Superillu“. Die zweifache Olympiasiegerin und vierfache Weltmeisterin im Eiskunstlauf steht zu ihrem Körper und macht sich keine Gedanken mehr über bestimmte Kleidergrößen: „Ich will mich in keine Größe pressen und auch nicht auf gutes Essen verzichten – obwohl ich schon auch gern ein paar Kilo weniger hätte, das muss ich zugeben.“
Während ihrer Karriere als Spitzensportlerin für die DDR stand ihr Gewicht ständig auf dem Prüfstand. Heute hat sie ein anderes Verhältnis zu sich selbst gefunden: „Ich hab‘ damit längst meinen Frieden gemacht und fühle mich wohl in meiner Haut“, betonte Witt in dem Gespräch. Die Eiskunstlauflegende sieht den aktuellen Magertrend in der Modeindustrie und in sozialen Medien kritisch und hofft, mit ihrer Haltung ein Vorbild für mehr Selbstliebe zu sein.
Auch in Bezug auf ihr Privatleben zeigt sich die Sportikone zufrieden mit ihren Lebensentscheidungen. Auf die Frage nach ihrer Kinderlosigkeit antwortete sie: „Ich bin kein Mensch, der mit etwas hadert, das er nie hatte.“ Stattdessen hat sie sich ein anderes Familienmodell aufgebaut: „Ich habe keine traditionelle Familie gegründet, aber meine engere Familie steht an erster Stelle – ich bin Tante und Patentante, außerdem sind meine langjährigen, treuen Freunde schon längst wie Familienmitglieder.“









