
Ebenfalls auf die Note 2,6 kommt der BYD Dolphin Surf, der in der getesteten Ausstattung Boost rund 27.000 Euro kostet und damit das teuerste Auto im Test war. Er erreichte mit 260 Kilometern die zweitbeste Praxisreichweite. Für seine Fahreigenschaften wurde er mit einer 3,6 vergleichsweise schlecht bewertet. Kritisiert wurde unter anderem die Abstimmung der Lenkung und die Ladezeiten.
Auf den hinteren Plätzen folgen der Leapmotor T03 mit der Note 2,9 und der Dacia Spring mit 3,0. Beide zählen mit rund 19.000 Euro zu den preislich attraktivsten Elektroautos. Ihre Praxisreichweiten von 210 bzw. 185 Kilometern sind allerdings gering. Die Fahreigenschaften wurden mit den Noten 3,3 bzw. 3,6 als verbesserungswürdig eingestuft. Beim Leapmotor wurde zusätzlich eine geringe Zuladung von 289 Kilogramm moniert, was bei vier Erwachsenen mit je 75 Kilo Gewicht schon zu einer Überladung führt.
Beim Spring hinterließen die allgemeine Qualitätsanmutung und das mäßige Crashtest-Ergebnis aus dem Jahr 2021 einen faden Beigeschmack.
Insgesamt sieht der ADAC aktuell einen positiven Trend beim Angebot elektrischer Kleinstwagen. Vor allem, weil die kleinen Stromer alltagstauglicher und zugleich günstiger werden. Allerdings gehen besonders günstigste Preise wie bei Spring und T03 mit deutlichen Abstrichen in der Alltagstauglichkeit einher.










