Mit Socken im Schnee
Deutsche Teenager erleben Alpen-Desaster
03.03.2026 – 08:04 UhrLesedauer: 1 Min.
Zwei junge Deutsche haben sich viel vorgenommen. Sie brechen zur Alpen-Tour auf – und versinken im Schnee. Dann verliert einer auch noch beide Schuhe.
In Österreich sind zwei deutsche Teenager bei einer Rundwanderung um den 2.533 Meter hohen Widderstein in Not geraten. Am Ende war ein Hubschraubereinsatz nötig.
Aufgebrochen waren der 16-Jährige und der 18-Jährige am Samstag gegen 9 Uhr im Kleinwalsertal in Vorarlberg. Ihr Ziel: die mehr als 15 Kilometer lange Tour „Rund um den Widderstein“. Die Route führt teils über steinige und steile Hochgebirgspfade, es sind 890 Höhenmeter zu bewältigen.
Der Anspruch gilt als „mittel“, aber die österreichische Polizei betont: Für Wintertouren im alpinen Gelände sind immer entsprechende Vorbereitung und wintertaugliche Ausrüstung erforderlich. Außerdem seien Wetter- und Schneeverhältnisse unbedingt zu berücksichtigen.
Die Deutschen scheiterten: Während der Wanderung sei das Wetter immer unangenehmer geworden, berichteten österreichische Medien unter Berufung auf die Polizei. Die jungen Wanderer versanken teilweise bis zum Bauch im Schnee.
Dann verlor der 18-Jährige auch noch seine beiden Trekkingschuhe im Schnee. Trotzdem setzte er seine Wanderung fort. Erst als sich die Wetterverhältnisse noch weiter verschlechterten und die beiden Teenager stark auskühlten, wählten sie um 16.50 Uhr den Notruf.
Ein Hubschrauber kam und holte sie per Tau aus dem Schnee. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt brachten die Retter sie in ein Hotel im Kleinwalsertal. Eine Versorgung im Krankenhaus sei nicht nötig gewesen, hieß es.











