
Einsatz in Berlin-Kreuzberg
Soll Hitlergruß gezeigt haben: 37-Jähriger festgenommen
17.01.2026 – 18:11 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Mann löst in der Nacht einen Polizeieinsatz aus. Er soll einen Jugendlichen verletzt und den Hitlergruß gezeigt haben.
Die Polizei hat in der Nacht zu Samstag in Berlin-Kreuzberg einen 37-jährigen Mann vorläufig festgenommen. Nach Angaben der Beamten soll der Tatverdächtige zuvor den Hitlergruß gezeigt haben.
Den bisherigen Ermittlungen zufolge sei eine Gruppe Jugendlicher gegen 3 Uhr in der Audre-Lorde-Straße unterwegs gewesen. Dort sei ihnen ein Mann auf einem Balkon aufgefallen, der bei freiem Oberkörper den Hitlergruß gezeigt und sich rassistisch geäußert haben soll.
Als der Tatverdächtige daraufhin von zwei Jugendlichen aus der Gruppe gefilmt worden sein soll, sei es zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen. Der 37-Jährige soll eine Bierflasche geworfen und damit einen 17-Jährigen am Kopf getroffen haben. Rettungskräfte der Feuerwehr versorgten den Jugendlichen ambulant.
Die Einsatzkräfte nahmen den Tatverdächtigen in der zum Balkon gehörenden Wohnung fest. Bei dem Mann fanden sie Betäubungsmittel. Da er sich nicht ausweisen konnte, brachten sie ihn für erkennungsdienstliche Maßnahmen zu einem Polizeiabschnitt.
Weil der Tatverdächtige augenscheinlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und Alkohol stand, wurde ihm nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Blut entnommen. Anschließend kam er wieder auf freien Fuß.
Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelt nun wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, gefährlicher Körperverletzung und eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.










