
„Katastrophale Eismassen“
„Historisch“: Donald Trump spricht Warnung aus
Aktualisiert am 24.01.2026 – 17:24 UhrLesedauer: 2 Min.
Temperaturen von minus 45 Grad, Schnee, leer gekaufte Regale in den Geschäften: Ein massiver Wintersturm in den USA hat erhebliche Folgen. Und es könnte noch viel schlimmer werden.
Ein massiver Wintersturm hat die USA erreicht. 18 Bundesstaaten haben bereits den Notstand ausgerufen, Tausende Flüge wurden gestrichen, Millionen Menschen bereiteten sich auf das Schlimmste vor und kauften ganze Supermarktregale leer. Jetzt hat sich auch US-Präsident Donald Trump eingeschaltet – und eindringlich gewarnt.
Trump schrieb auf der Plattform X von einer „Rekordkältewelle“ und einem „historischen Wintersturm“. „Passen Sie auf sich auf“, schrieb er weiter. Die Behörden seien gut auf das Extremwetterereignis vorbereitet.
Der Nationale Wetterdienst (NWS) sagte für das Wochenende verbreitet starken Schneefall, Schneeregen und gefrierenden Regen in weiten Teilen der USA voraus. Die akute Unwetterlage soll bis mindestens Montag anhalten, gefolgt von einer Frostperiode und „katastrophalen Eismassen“.
„Dies ist ein gemeiner Sturm“, sagte Jacob Asherman vom US-Wettervorhersagezentrum (WPC) mit Blick auf die Intensität und Ausdehnung des Unwetters. In den nördlichen Bundesstaaten Minnesota und den Dakotas sanken die gefühlten Temperaturen bereits auf lebensbedrohliche minus 45 Grad Celsius.
„Die kommenden zehn Wintertage werden in den Vereinigten Staaten die schlimmsten seit 40 Jahren sein“, warnte der Meteorologe Ryan Maue im Onlinedienst X. Die Behörden erwarten massive Verkehrsbeeinträchtigungen und Stromausfälle durch extrem niedrige Temperaturen sowie starke Windböen. Schnee soll selbst in südlichen Bundesstaaten wie Texas und Louisiana fallen.
Nach Angaben der Website „Flightaware“ wurden in den USA für das Wochenende bereits mehr als 7.000 internationale und Inlandsflüge gestrichen, darunter viele von und nach Texas. Auch die Lufthansa strich mehrere Flüge Richtung Ostküste. Wie viele Verbindungen und Passagiere konkret betroffen sind, wurde zunächst nicht bekannt. „Aufgrund des volatilen Prozesses und der sich kontinuierlich weiterentwickelnden Situation können wir aktuell keine verlässliche Zahl nennen“, sagte ein Sprecher. US-Medien veröffentlichten Bilder von leer geräumten Supermarktregalen und vorbereiteten Notunterkünften.
Im Ostküstenstaat New York rief Gouverneurin Kathy Hochul die Einwohner auf, zu Hause zu bleiben. „Fünf oder sechs Minuten draußen könnten wortwörtlich gefährlich für Ihre Gesundheit sein“, erklärte sie und rief zum achtsamen Gebrauch von Heizungen auf. Auch sollten die Menschen nach womöglich hilflosen Nachbarn sehen.











