Helene Fischer vor Köln-Konzerten
Sängerin gibt Einblick ins Privatleben
23.06.2026 – 04:06 UhrLesedauer: 2 Min.
Helene Fischer spricht vor ihren Köln-Konzerten ungewohnt offen – über schlechte Nächte, eine schlechte Eigenschaft und etwas, das sie sich sehnlichst wünscht.
Sie steht kurz vor zwei Konzerten im Rhein-Energie-Stadion – doch im Interview mit dem Kölner TV-Sender Rtl zeigt sich Helene Fischer von einer ungewohnt selbstkritischen Seite. Die Sängerin spricht über unterbrochene Nächte, ihren Hang zum Chaos und eine Eigenschaft, die ihr selbst auf die Nerven geht.
„Ich muss gestehen, die Nächte sind im Moment nicht so, wie man sich das normalerweise vorstellt, sondern sie werden öfter unterbrochen“, sagt Fischer offen. Ihr Wunsch klingt dabei fast bodenständig für eine der erfolgreichsten Schlagersängerinnen Deutschlands: „Ich würde gerne mal morgens wieder aufstehen, in den Spiegel schauen und sagen: ‚Ach, guck mal: frisch sieht sie heute wieder aus.'“
Strukturierter – aber auch chaotischer
Im Alltag habe sie sich verändert, sagt Fischer mit Blick auf ihre beiden Kinder. Sie sei strukturierter geworden als früher. „Das liegt wohl in der Natur der Sache, wenn man Kinder hat“, sagt sie. Inzwischen arbeite sie mit To-Do-Listen für die Woche. „Ansonsten bin ich jemand, der gern spontan in den Tag startet“, fügt sie hinzu.
Gleichzeitig gesteht sie eine weniger schmeichelhafte Seite: „Ich bin manchmal wirklich ein Chaot. Ich bin jemand, der Sachen auf den letzten Drücker erledigt.“ Dazu komme ein Hang zur Kontrolle: „Ich bin wahnsinnig schlecht im Abgeben, bin manchmal ein bisschen Kontrolleti. Ich kann auch sehr nervig sein. Manchmal gehe ich mir selber auf den Sack.“
Als beste Eigenschaft nennt die Sängerin dagegen ihren Optimismus: „Ich bin ein sehr positiver Mensch und versuche in allem das Positive zu sehen.“
„Ein Funpark, der sich immer weiter entwickelt“
Was die Fans in Köln erwartet, beschreibt Fischer mit Vorfreude: „Das ist ein bisschen wie ein Funpark, der sich immer weiter entwickelt. Es ist wahnsinnig schön anzuschauen. Visuell wird viel geboten, musikalisch sowieso. Wir werden eine gute Zeit zusammen haben.“
Dass das keine leere Ankündigung ist, legt der Aufwand nahe, den der „Express“ für die Jubiläumstour dokumentiert hat: Erstmals steht demnach im Rhein-Energie-Stadion eine Center-Stage – also eine Bühne, die mitten im Innenraum platziert ist statt vor der Südkurve. Das Konstrukt bringt laut Bericht mehrere Hundert Tonnen auf die Waage, ragt fast 25 Meter in die Höhe und dreht sich im Kern. Zum Auftakt soll Fischer darüber ins Publikum schweben, später gemeinsam mit ihrem Mann Thomas Seitel zu einem neuen Song durch die Luft fliegen. Hinzu kommen Hunderte pyrotechnische Effekte, Dutzende Flammenwerfer und mit Konfetti gefüllte Kanonen.
Wer am Freitag oder Samstag dabei sein will, kann noch Tickets in verschiedenen Preiskategorien kaufen. Einlass ist an beiden Abenden um 17 Uhr, die Show beginnt um 19.30 Uhr.












