
Transport for London (TfL) rechtfertigte den Verkauf der Namensrechte: Werbekampagnen brächten zusätzliche Einnahmen und würden „vollständig geprüft, um sicherzustellen, dass sie keinen Einfluss auf Betrieb, Personal oder Fahrgäste haben“. Man sei „stets daran interessiert, mit Marken zusammenzuarbeiten, um neue Erlebnisse“ für die fünf bis zehn Millionen Menschen zu schaffen, die das Verkehrsnetz täglich nutzen.
Die niederländische Biermarke Heineken teilte mit, man arbeite mit TfL zusammen, um dabei zu helfen, „das soziale Leben der Londoner auf Kurs zu halten“. Gemeint sei damit auch die Aufforderung, einen „Dry January“ (zu Deutsch: trockener Januar) durchzuführen und keinen Alkohol zu konsumieren.
Was die TfL mit der Heineken-Kampagne einnimmt, ist nicht bekannt. Auch in Berlin gab es schon Werbeaktionen mit U-Bahnstationen. So wurde der Mehringdamm im Jahr 2015 für den Film „Minions“ in einer Guerillaaktion zum Miniondamm. Allerdings wurde hier nicht der eigentliche Name des Bahnhofs verändert.











