Spannung im Bundesliga-Keller
Schlusslicht schöpft neue Hoffnung – Köln verliert Derby
Aktualisiert am 25.04.2026 – 17:42 UhrLesedauer: 4 Min.
Heidenheim schöpft im Kampf um den Bundesliga-Klassenerhalt neue Hoffnung. Im Kampf um die Champions League erhöht Leverkusen den Druck auf zwei Konkurrenten.
Im Rahmen des 31. Bundesliga-Spieltags standen am Samstagnachmittag fünf Partien auf dem Programm. Mehrere Teams aus dem Tabellenkeller waren im Einsatz, der große Gewinner heißt Heidenheim. Der FCH setzte sich vor heimischer Kulisse durch Treffer von Budu Zivzivadze (3. Minute) und Eren Dinkçi (82.) mit 2:0 (1:0) gegen den FC St. Pauli durch. Das Schlusslicht, vor Wochen bereits abgeschrieben, darf bei nun vier Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz, den weiterhin die „Kiezkicker“ belegen, wieder auf den Klassenerhalt hoffen.
In Wolfsburg fand ein weiteres Duell zweier Kellerkinder statt. Die Niedersachsen konnten eine Woche nach dem Auswärtssieg bei Union Berlin aber nicht nachlegen. Gegen Borussia Mönchengladbach stand am Ende ein 0:0, das den auf den elften Rang kletternden „Fohlen“ deutlich mehr nützt. Damit haben sich die Gladbacher unter anderem am Lokalrivalen vorbeigeschoben. Der 1. FC Köln verlor vor heimischer Kulisse mit 1:2 (0:1) gegen Bayer Leverkusen. Patrik Schick traf doppelt für die „Werkself“ (43., 52.), Luca Waldschmidts verkürzte für Köln (77.). Leverkusen schiebt sich damit auf den fünften Platz und erhöht im Kampf um die Champions-League-Ränge den Druck auf die Konkurrenten Stuttgart und Hoffenheim.
1. FC Heidenheim – FC St. Pauli
Die Partie begann mit einem Rückschlag für die Hamburger. Nach einem Eckball wirkte St. Pauli reichlich unsortiert, Zivzivadze stocherte den Ball über die Linie. St. Pauli benötigte einige Zeit, um sich zu finden. In der Folge entwickelte sich ein umkämpftes Spiel mit vielen Fehlern. Andreas Hountondji hatte die beste Chance zum Ausgleich (24.), doch FCH-Torwart Diant Ramaj reagierte glänzend.
Blessin verstärkte durch die Einwechslung von Martijn Kaars nach dem Wechsel die Offensive. Danel Sinani traf gleich einmal das Außennetz des FCH-Tores, Ramaj parierte erneut gegen Hountondji (53.). Es war ein kurzes Aufbäumen. Dinkçi brachte spät die Entscheidung.












