Teurer Freund
Haustiere: So teuer sind sie im Laufe des Lebens
22.06.2026 – 09:29 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Anschaffung eines Haustiers sollte gut überlegt sein. Hund und Katze brauchen nicht nur Zeit und Pflege, sondern verursachen einige Kosten.
Nicht die Anschaffung des Haustiers ist der teuerste Posten. Im Laufe seines Lebens summieren sich die laufenden Kosten und können mehrere Tausend Euro erreichen. Wie viel Hund, Katze und andere typische Haustiere insgesamt kosten, wird bei der Anschaffung oft unterschätzt.
Wie viel kostet eine Katze?
Katzen sind in Deutschland die beliebtesten Haustiere. Bei einem Züchter kann eine Katze 1.000 Euro kosten, während im Tierheim nur eine Schutzgebühr fällig wird.
Die monatlichen Kosten für Futter, Streu und Tierarzt belaufen sich auf 50 bis 100 Euro. Wohnungskatzen brauchen mehr Zubehör als Freigängerkatzen, etwa Kratzbäume, Spielzeug oder Kletterflächen. Hinzu kommen eventuell Betreuungskosten während des Urlaubs.
Geht man von durchschnittlichen Kosten von 70 Euro pro Monat aus, kommen über eine Lebenserwartung von 15 Jahren insgesamt rund 12.600 Euro zusammen. Bei älteren oder kranken Tieren können die Ausgaben jedoch deutlich höher ausfallen.
Wie viel kostet ein Hund?
Auch Hunde sind beim Züchter deutlich teuer als im Tierheim. Jedoch bringen Tiere aus dem Tierheim ihre eigene Vorgeschichte mit, die manchmal mit erhöhten Tierarztkosten verbunden ist.
Auch nach der Anschaffung gehören Hunde zu den kostenintensivsten Haustieren. Abhängig von Rasse, Größe und Haltung liegen die monatlichen Ausgaben in der Regel zwischen 100 und 400 Euro. Bezahlt werden müssen Futter, Pflege und Ausstattung. Hinzu kommen die Hundesteuer, regelmäßige Tierarztbesuche und eventuell der Besuch einer Hundeschule.
Ein pflegeleichter Hund kann im Laufe seines Lebens rund 16.800 Euro kosten. Rechnet man jedoch mit durchschnittlich 200 Euro pro Monat und einer Lebenserwartung von etwa zwölf Jahren, steigen die Gesamtausgaben schnell auf rund 28.800 Euro oder deutlich darüber.
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Wie viel kosten Meerschweinchen, Kaninchen und Co?
Kleintiere sind in der Anschaffung deutlich günstiger als Hund oder Katze. Kaninchen oder Meerschweinchen sind für etwa 60 Euro zu haben, Ziervögel für etwa 30 Euro. Allerdings müssen einige dieser Tiere mindestens paarweise gehalten werden, was die Kosten verdoppelt.
Pro Tier fallen monatlich in der Regel Kosten zwischen zehn und 20 Euro an. Zu den laufenden Ausgaben gehören unter anderem Futter, Einstreu und Tierarztbesuche, etwa zur Kontrolle von Zähnen oder Krallen, aber auch Pflege- und Beschäftigungsmaterial. Hinzu kommt ein geräumiges Gehege, das regelmäßig gereinigt und von Zeit zu Zeit erneuert werden muss.
Geht man von durchschnittlichen Kosten von 15 Euro pro Tier und Monat aus, fallen für ein Pärchen bei einer Lebenserwartung von acht Jahren insgesamt rund 2.880 Euro an.
Im Laufe eines Tierlebens summieren sich die Kosten. Zu Futter und Tierarztbesuchen kommen Kosten für eine Urlaubsbetreuung, eine Tierversicherung oder eine Haftpflicht für Hunde. Wie hoch die Summe tatsächlich wird, hängt aber von vielen Umständen, wie dem Alter, der Gesundheit und der Pflege ab. Wer seine Tiere besonders artgerecht hält oder häufiger auf tierärztliche Unterstützung angewiesen ist, muss mit deutlich höheren Ausgaben kalkulieren.












