
DFB-Pokal gegen Leipzig
Bayern gewinnt Topspiel – erstes Halbfinale seit 2020
Aktualisiert am 11.02.2026 – 23:07 UhrLesedauer: 2 Min.
Der FC Bayern München steht nach dem Sieg über Leipzig unter den letzten Vier des DFB-Pokals. Dabei beginnt das Spiel mit einem Schreck für den Rekordmeister.
Der Münchner Traum des ersten DFB-Pokal-Gewinns seit sechs Jahren lebt weiter. Mit dem 2:0 (0:0) über Leipzig zog das Team von Trainer Vincent Kompany ins Halbfinale ein, wo der SC Freiburg, der VfB Stuttgart oder Bayer Leverkusen warten. Dabei war die Partie gegen Leipzig lange offen.
In der 4. Minute konnte RB-Angreifer Christoph Baumgartner Bayern-Torhüter Manuel Neuer überwinden. Der Treffer zählte allerdings wegen einer Abseitsposition nicht. Lange glichen sich die Teams danach aus. Doch in der Mitte der zweiten Hälfte brachte ein schneller Doppelpack der Münchner die Entscheidung. Zuerst traf Harry Kane vom Elfmeterpunkt (64.), danach erhöhte Luis Díaz (67.).
Von den Folgen der befürchteten Streikprobleme, ausgelöst durch den Stillstand im öffentlichen Nahverkehr, war auf dem Rasen natürlich nichts zu merken. Die Leipziger, die sich wie angekündigt geläutert zeigten und keinen offenen Schlagabtausch mit den Bayern eingehen wollten, setzten das erste Ausrufezeichen.
Yan Diomande luchste auf der rechten Seite Alphonso Davies den Ball ab und legte Baumgartner (4.) zur vermeintlichen Führung auf. Der Videoschiedsrichter entschied aber auf Abseits.
Die Bayern um den agilen Michael Olise kamen erst allmählich auf Touren. Leipzigs Schlussmann Maarten Vandevoordt parierte erst glänzend per Fuß gegen Kane, einen Abpraller des eigenen Mannes Willi Orban schlug Castello Lukeba gerade noch auf der Linie weg (12.).
Wenn die Gäste aus Sachsen in der ersten Halbzeit gefährlich wurden, dann meist über den schnellen Norweger Antonio Nusa, der über die linke Seite entschlossener auftrat als sein Konterpart Diomande. Einen Schuss von David Raum wehrte Manuel Neuer reaktionsschnell mit der rechten Faust (37.) ab – danach wurden die Leipziger immer passiver.
Kurz vor dem Seitenwechsel schienen die Münchner am Drücker. Wieder war es aber Vandevoordt, der erst einen Rechtsschuss von Aleksandar Pavlović (45.+5) abwehrte, ehe der Leipziger Keeper wenige Sekunden später einen Kopfball von Kane auf der Linie entschärfte.










