
Kultfilm machte ihn erfolgreich
„Harold und Maude“-Star Bud Cort ist tot
12.02.2026 – 19:38 UhrLesedauer: 2 Min.
Trauer um Bud Cort: Der Schauspieler ist tot. Er verkörperte die Hauptrolle im Kultfilm „Harold und Maude“ und spielte in zahlreichen anderen Produktionen mit.
Der US-Schauspieler Bud Cort ist im Alter von 77 Jahren in Connecticut gestorben. Er erlangte Kultstatus durch seine Hauptrolle als suizidgefährdeter junger Mann im Film „Harold und Maude“ aus dem Jahr 1971. Seine langjährige Freundin Dorian Hannaway bestätigte seinen Tod nach langer Krankheit, berichtet das US-Magazin „Variety“.
Geboren als Walter Edward Cox in Rye, New York, änderte Cort seinen Namen, um Verwechslungen mit dem Charakterdarsteller Wally Cox zu vermeiden. Seine Karriere begann in Los Angeles, wo Regisseur Robert Altman ihn zunächst für eine kleine Rolle in „MASH“ besetzte und später für die Hauptrolle in „Brewster McCloud“ auswählte.
Seinen Durchbruch feierte Cort mit dem Film „Harold und Maude“, der trotz anfänglicher Schwierigkeiten an den Kinokassen zu einem beliebten Kultklassiker wurde. Darin spielte Cort einen 20-jährigen Mann mit Selbstmordgedanken, dessen Leben sich durch die Begegnung mit der 79-jährigen Holocaust-Überlebenden Maude, dargestellt von Ruth Gordon, verändert.
Filmemacher Cameron Crowe beschrieb den Film 2011 für das American Film Institute: „Ein junger Mann, besessen vom Tod, verliebt sich in eine alte Frau, besessen vom Leben. Sie stirbt und lehrt den Jungen, wie man lebt.“
Für seine Darstellung erhielt Cort eine BAFTA-Nominierung als vielversprechendster Newcomer sowie eine Golden-Globe-Nominierung als bester Schauspieler in einem Musical oder einer Komödie.
Zu Corts weiteren Filmen zählten „She Dances Alone“, „Electric Dreams“, „The Life Aquatic“, „Heat“, „Dogma“, „Coyote Ugly“ und „Pollock“. Zudem lieh er der Figur Toyman in Animationsserien wie „Superman: The Animated Series“ seine Stimme.
Im Jahr 1979 überlebte Cort nur knapp einen schweren Autounfall, der zahlreiche Operationen erforderlich machte und seine Karriere beeinträchtigte. Er hinterlässt seinen Bruder Joseph Cox mit dessen Frau Vickie und ihren Töchtern sowie weitere Geschwister und deren Familien. Eine Gedenkfeier soll zu einem späteren Zeitpunkt in Los Angeles stattfinden.










