
Münchens 67. Ehrenbürger
Harald Lesch erhält seltene Auszeichnung der Stadt
26.11.2025 – 15:47 UhrLesedauer: 1 Min.
Der Stadtrat München verleiht dem Physiker und TV-Moderator Harald Lesch die Ehrenbürgerwürde. Die Auszeichnung wurde seit 1818 erst 67 Mal vergeben.
Der Münchner Stadtrat hat beschlossen, dem Physiker und Moderator Harald Lesch (65) die Ehrenbürgerwürde zu verleihen. Die Stadt würdigt damit seine hohen Verdienste um die Landeshauptstadt, wie die Stadtverwaltung mitteilt.
Die Auszeichnung gilt als besondere Rarität. Seit 1818 wurde sie erst 67 Mal vergeben, betont Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD). Aktuell leben – Lesch noch nicht eingerechnet – noch 18 Ehrenbürger in der Stadt München.
Oberbürgermeister Reiter würdigte den aus Hessen stammenden Wissenschaftler als renommierten Experten, „der nicht nur komplizierte Sachverhalte allgemeinverständlich erklären kann, sondern sich auch für den Klima- und Umweltschutz starkmacht“.
Lesch erreicht die breite Öffentlichkeit durch Fernsehsendungen und seinen YouTube-Kanal „Urknall, Weltall und das Leben“ sowie als Buchautor. Er arbeitet als Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität und engagiert sich im Bayerischen Klimarat. Kürzlich kritisierte er die unzureichenden Bemühungen Bayerns bei den Klimazielen.
Die Ehrenbürgerwürde reiht sich in eine Liste bedeutender Auszeichnungen ein, die Lesch bereits erhalten hat. Dazu zählen der Bayerische Maximiliansorden und das Bundesverdienstkreuz.










