Heidschnuckenweg: Zwischen violetten Blüten in der Heide

In der Lüneburger Heide wartet der Heidschnuckenweg. Auf 223 Kilometern zieht sich der Fernwanderweg durch die berühmte Heidelandschaft, von der Hamburger Stadtgrenze bis nach Celle. Die Tourismusagentur listet auf ihrer Website 23 Etappen auf, wobei die letzte mit 27 Kilometern die längste ist.

Wer nicht so weit wandern möchte, kann auf die sogenannten Heideschleifen zurückgreifen. Diese seit einigen Jahren ausgewiesenen Rundwege sind zwischen 1,4 und 20,9 Kilometer lang und richten sich an Gäste, die die Heide auch bei einem kürzeren Aufenthalt erleben wollen. So lässt sich die Region entdecken, während man in Gasthäusern am Weg lokale Spezialitäten genießt. Da es sich um Rundwege handelt, sind sie zudem bequem mit dem Auto erreichbar.

Ein heller Wanderweg: Er befindet sich in der Heide. (Quelle: picture alliance / dpa/Symbolbild/dpa)

Terra-Vita: Zwischen Moor, Heide und historischen Spuren

Rund um Osnabrück liegt der Naturpark Terra-Vita, einst bekannt als nördlicher Teutoburger Wald. Mittlerweile erstreckt sich das mehr als 700 Kilometer lange Wanderwegenetz bis nach Bielefeld in den Teutoburger Wald und ins Wiehengebirge bis Rinteln und Bückeburg. Unter dem Namen „Terra-Tracks“ wurden seit 2014 insgesamt 81 Wege mit Längen zwischen 3 und 19 Kilometern angelegt.

Als erster Naturpark Deutschlands trägt die Region zusätzlich die Auszeichnung Geopark. Die Landschaft ist geprägt von Moor- und Heideflächen, Flusslandschaften, Quellen, Wäldern und kleineren Höhenzügen. Wanderer stoßen hier aber auch auf archäologische Überreste und beeindruckende Geotope wie Felsformationen und alte Steinbrüche.

Die Dörenther Klippen befinden sich im Geopark Terra-Vita im Teutoburger Wald. (Quelle: IMAGO/ imagebroker/Markus Beck)

Langwarder Groden: Wandern mit Blick aufs Meer

Zwischen Bremerhaven und Wilhelmshaven, in Butjadingen, lockt der Langwarder Groden mit einer sechs Kilometer langen Strecke – perfekt für einen Tagesausflug. Laut Butjadinger Tourismusagentur ist es der „beste Ort zur Vogelbeobachtung“. Mehrere Stege und eine Brücke, die auf den Vordeich führt, bieten zudem beste Aussichten auf das stetige Spiel von Ebbe und Flut.

Sonnenaufgang im Naturschutzgebiet Langwarder Groden: Hier kann man gut Vögel beobachten. (Quelle: IMAGO/ imagebroker/Wolfgang Schomberg)

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