Fans reagieren genervt

Bundesliga-Club verbannt Bremer Bier aus dem Stadion


Aktualisiert am 28.05.2026 – 19:39 UhrLesedauer: 2 Min.

Bierbecher auf dem Zaun in einem Stadion (Symbolbild): Nicht nur im Weserstadion trinkt Bremer Bier – ein Konkurrent setzt künftig auf eine andere Marke. (Quelle: IMAGO/Niklas Heiden)

Ein Konkurrent von Werder Bremen streicht „Beck’s“ von der Karte. Was künftig anstelle des beliebten Biers von der Weser im Stadion serviert wird.

„Beck’s“ Bier gehört so fest zu Bremen wie der Roland, die Stadtmusikanten und der SV Werder. Im Weserstadion gibt es das Pils aus der Hansestadt seit Jahrzehnten zu trinken, auch in anderen Stadien ist es weitverbreitet. Ein Konkurrent aus dem Norden setzt künftig allerdings auf eine andere Marke.

Denn beim VfL Wolfsburg verschwindet „Beck’s“ künftig vom Zapfhahn. Der Erstliga-Absteiger hat zwar den Vertrag mit dem Konzern AB InBev Deutschland, der hinter dem berühmten Bier aus Bremen steckt, verlängert – ausgeschenkt werden aber andere Marken aus dem Portfolio.

VfL Wolfsburg tauscht „Beck’s“ gegen „Bud“

In der Volkswagen Arena stehen ab der neuen Saison anstelle von „Beck’s“ die Lagerbiere „Bud“ und „San Miguel“ auf der Karte, bei ausgewählten Aktionen soll auch „Spaten Hell“, ein Münchner Hell, angeboten werden. Klassisches Pils wird in Wolfsburg künftig nur noch vor dem Stadion ausgeschenkt.

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Beim sportlich zuletzt abgestürzten VfL ist die Freude über den verlängerten Sponsorenvertrag groß. „Mit Anheuser-Busch Bud zieht eine Marke in die Volkswagen Arena ein, die international eng mit Sport, Emotionen und besonderen Stadionmomenten verbunden ist“, sagte Geschäftsführer Michael Meeske.

Dortmunds Jamie Gittens am Ball (Archivbild): Im Hintergrund ist „Beck’s“-Werbung in der Volkswagen Arena zu sehen. (Quelle: IMAGO/Noah Wedel)

Auch AB InBev äußerte sich zufrieden über die weitere Zusammenarbeit. „Der VfL Wolfsburg ist ein Verein mit enormer Strahlkraft und einer leidenschaftlichen Fanbasis – in guten wie in schlechten Zeiten“, sagte On-Trade-Direktor Philipp Rosar. Bei der Verkündung der Partnerschaft im Jahr 2023 hatte der Konzern den Verein noch deutlich euphorischer beschrieben. Der damalige On-Trade-Director Jannik Weitzl sprach vom „Zusammenspiel zweier absoluter Premiummarken“. Der VfL verfüge über einen „großen Namen“ in Europa und habe „tollen sportlichen Erfolg“.

Fans kritisieren Abschied von Bremer Bier

Der Erfolg blieb zumindest auf dem Rasen aus. Und mit dem Gang in eine neue Liga müssen sich VfL-Fans nun auch an ein neues Bier gewöhnen. Dass aber ein US-Bier ausgeschenkt wird, stößt teilweise auf Kritik.

„Nicht mal gescheites Bier wird dort ausgeschenkt“, schrieb ein Nutzer unter einem Facebook-Beitrag des Vereins. „Jetzt auch noch ein zweitklassiges Bier“, kommentierte ein anderer. Andere Fans hätten sich stattdessen eine kleinere Brauerei aus der Region als Partner gewünscht.

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