
18-Jährige in den Tod gerissen
Brisante Details zu mutmaßlichem Täter enthüllt
Aktualisiert am 02.02.2026 – 09:22 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Mann reißt eine 18-Jährige mit sich ins U-Bahn-Gleis – und damit in den Tod. Jetzt werden neue Details über den Verdächtigen bekannt.
Nach dem gewaltsamen Tod einer jungen Frau in einem Hamburger U-Bahnhof gibt es neue Details zu den Hintergründen des mutmaßlichen Täters. Laut übereinstimmenden Medienberichten soll der 25-jährige Ariop A. nur zwei Tage vor der Tat in einem bekannten Bordell im Hamburger Rotlichtviertel St. Pauli ausgerastet sein.
Der Südsudanese hatte die 18-Jährige am Donnerstag nach bisherigen Erkenntnissen mit sich vor eine einfahrende U-Bahn gerissen. Beide starben. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.
Bereits kurz nach der Tat hatte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft bestätigt, dass der Mann zuvor polizeilich in Erscheinung getreten war. Details nannte sie jedoch nicht. „Bild“-Zeitung und „Hamburger Abendblatt“ berichten jetzt übereinstimmend, dass A. am Dienstag auf St. Pauli im bekannten Bordell „Paradise Point of Sex“ randaliert haben soll. Es ist nach eigenen Angaben Hamburgs größtes Laufhaus. Als es am Dienstagmorgen schließen wollte, habe A. angefangen, zu randalieren und mit Möbeln zu werfen. Offenbar habe er Alkohol und möglicherweise auch Drogen konsumiert.
Als die Polizei eintraf, so die Berichte, habe A. die Polizisten angegriffen und sich gegen die Festnahme gewehrt. Ein Beamter sei leicht verletzt worden. A. sei wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt worden, berichtet „Bild“ – doch dem Bericht zufolge lagen keine Haftgründe vor. Erst sei er in einer Klinik behandelt worden, dann habe er das Krankenhaus als freier Mann verlassen dürfen.
Vor der Tat im Hamburger U-Bahnhof Wandsbek Markt soll der Südsudanese Alkohol getrunken haben. Den Medienberichten zufolge geht die Polizei davon aus, dass die 18-Jährige ein Zufallsopfer gewesen sei.
A. war laut „Hamburger Abendblatt“ Mitte 2024 aus dem Südsudan nach Deutschland geflüchtet. Er soll in einer Containerunterkunft im Stadtteil Wandsbek gelebt haben. Bewohner der Unterkunft beschrieben den 25-Jährigen in der „Bild“-Zeitung als aggressiv und unberechenbar.










