Spendenaufruf
Kann der Hamburger Kinderbauernhof noch gerettet werden?
29.03.2026 – 13:24 UhrLesedauer: 2 Min.
Seit fast 40 Jahren ein Ort für Kinder – nun kämpft der Bauernhof ums Überleben. Der Wegfall von Fördergeldern bringt den Kinderbauernhof in Not.
Der Kinderbauernhof Kirchdorf in Hamburg-Wilhelmsburg hat finanzielle Schwierigkeiten – und deshalb jetzt einen Spendenaufruf auf der Plattform „Gofundme“ gestartet. Nach Angaben der Betreiber fehle aktuell eine Summe von rund 50.000 Euro, um den laufenden Betrieb aufrechtzuerhalten. Der Spendenaufruf selbst beläuft sich auf rund 9.000 Euro.
Der Hof wurde 1987 gegründet und verfolgt eigenen Angaben zufolge seitdem das Ziel, Kindern unabhängig von ihrer sozialen Herkunft den kostenlosen Zugang zu Tieren und Natur zu ermöglichen. Über die Jahre habe sich die Einrichtung zu einem wichtigen Anlaufpunkt für Familien, Schulklassen und Gruppen entwickelt.
Wie Mitbegründer Gerd Horn in dem Spendenaufruf mitteilte, ist die Einrichtung unter anderem aufgrund wegfallender öffentlicher Fördermittel in eine wirtschaftliche Schieflage geraten. Die eingetroffenen Spenden sollen vor allem in die Versorgung der Tiere, Futter, tierärztliche Betreuung sowie Instandhaltungen und laufende Kosten wie Energie und Pacht fließen, wie es dazu heißt.
Zusätzlich stünden größere Investitionen an: So müsse die Heizungsanlage erneuert werden, da sie nicht mehr zugelassen ist. Auch ein Fahrzeug des Hofes sei wegen eines Motorschadens derzeit nicht einsatzfähig.
Eigene Einnahmen generiere der Kinderbauernhof unter anderem durch Veranstaltungen wie Kindergeburtstage sowie durch Spenden. Diese reichten den Angaben zufolge jedoch zuletzt nicht aus, um die Finanzierungslücke zu schließen.
Mit der „Gofundme“-Spendenkampagne hoffen die Verantwortlichen nun, den Fortbestand des Hofes zu sichern und das Angebot für Kinder auch künftig aufrechterhalten zu können. Derzeit – Stand Sonntagmittag (29. März) – sind bereits über 7.200 Euro zusammenzukommen.












