
„Angeblich Schutz suchen“
CDU-Chef fordert schärfere Maßnahmen gegen straffällige Ausländer
03.02.2026 – 20:03 UhrLesedauer: 1 Min.
Hamburgs CDU-Landesvorsitzender Thering reagiert auf den Tod der 18-Jährigen mit politischen Forderungen.
Nach dem gewaltsamen Tod einer 18-Jährigen im U-Bahnhof Wandsbek hat Hamburgs CDU-Landesvorsitzender Dennis Thering die Abschiebung straffällig gewordener Ausländer gefordert. Ein 25-jähriger Südsudanese hatte die junge Frau Ende vergangener Woche mit in den Tod gerissen. Er stürzte sich mit ihr vor einen einfahrenden Zug.
Der Mann sei schon zuvor mit Straftaten aufgefallen, sagte Thering beim Landesparteitag der CDU. Er habe unter anderem einen Polizisten angegriffen. „Wie kann es sein, dass jemand hier ist, um angeblich Schutz zu suchen, und dann bereits nach so kurzer Zeit polizeibekannt ist? Und wie kann es sein, dass das für die betreffende Person völlig folgenlos geblieben ist?“, fragte er.
„Ausländer, die polizeibekannt sind, die Polizisten tätlich angegriffen haben, müssen abgeschoben werden“, forderte Thering. Wenn das mit der geltenden Gesetzeslage nicht möglich sei, müsse diese geändert werden. Hier sehe er vor allem die Bundespolitik in der Pflicht.
Auch in Hamburg könne etwas getan werden, damit sich solche Fälle nicht wiederholen, sagte Thering vor rund 130 Delegierten. Die Veranstaltung fand in der Berufsschule für Medien und Kommunikation in Wandsbek statt. „Wir können zum Beispiel ganz konkret Bahnsteige deutlich sicherer machen.“
Im Zuge einer Automatisierung von S- und U-Bahnen könnten Sicherheitstüren an den Bahnsteigen für mehr Sicherheit sorgen. „Und Zugangsbeschränkungen, so dass man ohne Ticket gar nicht mehr auf den Bahnhof kommt“, sagte Thering.











