Er hat „glatte, fast makellose Haut“
Polizei sucht diesen Millionenbetrüger
27.02.2026 – 17:31 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Milliardär wird Opfer eines Verbrechens. Ein blonder Mann luchst ihm vier Millionen Euro ab. Jetzt zeigt die Polizei ein Phantombild.
Ein oder mehrere Telefonbetrüger haben in Nordrhein-Westfalen einen Milliardär um Bargeld und Wertsachen im Wert von vier Millionen Euro gebracht. Zweimal gab der Milliardär Schmuck, Uhren, Geld und Gold ab, dann verschwand der Dieb – und tauchte bis jetzt nicht wieder auf.
Nun hat die Polizei ein Phantombild des Mannes veröffentlicht, der sich die Güter vom Milliardär aushändigen ließ. In einer Vernehmung habe der Betrogene aus Südwestfalen den Täter als männlich und 1,75 Meter groß beschrieben, teilten die Beamten am Freitag mit. Der Verdächtige habe etwa fünf Zentimeter langes, mittelblondes Haar und „auffällig glatte, fast makellose Haut“.
Der Mann soll gebrochenes Deutsch gesprochen haben; der Milliardär glaubt, es könnte sich um einen Osteuropäer gehandelt haben. Bekleidet war er demnach mit einem Hoodie ohne Applikationen sowie einer rotbraunen Cordhose. Zudem soll er laut Polizei einen älteren Handwagen dabeigehabt haben, wie ihn Zeitungszusteller nutzen.
Der Milliardär war Anfang Februar angerufen worden. Ihm wurde erzählt, seine Tochter habe einen Verkehrsunfall verursacht. Dabei sei die schwangere Tochter eines serbischen Diplomaten ums Leben gekommen, der Diplomat verlange nun einen Ausgleich.
Die Polizei untersucht in dem Fall auch, wie die Täter an die Privatnummer ihres Opfers gekommen sind. Aufgrund der hohen Schadenssumme wurde eine Ermittlungskommission eingerichtet. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des bandenmäßigen Betruges dauern an.












