„Gehört zu unserem Alltag“
Haakon äußert sich zu Mette-Marit – einer Frage weicht er aus
14.04.2026Lesedauer: 2 Min.
Bei einem Solotermin äußert sich der norwegische Kronprinz Haakon zum gesundheitlichen Zustand seiner Frau Mette-Marit. Bezüglich einer anderen Angelegenheit hält er sich aber zurück.
Am Montag besuchte Kronprinz Haakon mehrere Fischereibetriebe an der norwegischen Küste. Vor Ort wurden vor allem Fragen zu seiner Frau gestellt. Haakon hat also ein kurzes Update zum Gesundheitszustand von Kronprinzessin Mette-Marit gegeben.
Mette-Marit hat eine chronische Lungenfibrose und hatte sich vergangene Woche erstmals mit einem mobilen Sauerstoffgerät in der Öffentlichkeit gezeigt. Jetzt sagte Haakon der norwegischen Presse laut „Gala“: „Es war eine Zeit, in der einiges passiert ist, aber ich finde, es geht ihr jetzt besser.“ Dem fügte er an: „Sie ist krank, aber das gehört mittlerweile zu unserem Alltag dazu.“
Mette-Marits Zustand hatte sich zuletzt verschlechtert. So teilte der norwegische Hof im Dezember 2025 mit, dass sie auf eine Lungentransplantation vorbereitet werde.
Zur Verbindung seiner Frau mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wollte sich Haakon nicht äußern. Als Journalisten ihn am Montag fragten, ob er vor der Veröffentlichung der Akten vom E-Mail-Verkehr zwischen Mette-Marit und Epstein gewusst habe, wich er aus: „Ich habe nicht vor, hier und jetzt tief in dieses Thema einzusteigen. Ich lese nicht alle E-Mails meiner Ehefrau und ich hoffe eigentlich, dass das niemand tut.“
Wie aus den vom US-Justizministerium veröffentlichten Epstein-Files hervorgeht, hatte Mette-Marit offenbar über Jahre regelmäßig Kontakt zu Epstein. Ende März erklärte die 52-Jährige im Interview mit dem Norwegischen Rundfunk, sie sei von dem 2019 in Haft verstorbenen Epstein „manipuliert und getäuscht“ worden.
Neben dem Epstein-Skandal belastet die Familie ein weiteres Thema: Mette-Marits Sohn Marius Borg Høiby sitzt derzeit in Untersuchungshaft. Dem 29-Jährigen werden unter anderem Körperverletzung, Drogenmissbrauch und Vergewaltigung vorgeworfen. Er stammt aus einer früheren Beziehung von Mette-Marit und ist kein Mitglied des Königshauses.












