
Nach Mehrwertsteuersenkung
Diese Wirtschaft bietet ausgewählte Speisen zu günstigeren Preisen an
07.01.2026 – 13:44 UhrLesedauer: 2 Min.
Mit Beginn des neuen Jahres ist auch die Mehrwertsteuer auf Speisen im Restaurant wieder gesunken. Eine Wirtschaft kombiniert die Senkung mit einer Gutschein-Aktion.
Neues Jahr, günstigere Preise: Seit dem 1. Januar 2026 ist die Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie von 19 auf sieben Prozent gesenkt worden. Die Münchner Brauerei Giesinger Bräu gibt die Preissenkung bei ausgewählten Speisen direkt an ihre Kunden weiter – und startet gleichzeitig eine neue Gutschein-Aktion.
Im Bräustüberl in der Martin-Luther-Straße gibt es ab sofort eine Preissenkung auf ausgewählte Wirtshausklassiker, wie es in einer Pressemitteilung von Giesinger Bräu am Mittwoch (7. Januar 2026) heißt. Darunter fallen das Wiener Schnitzel, die Ente, der Bachsaibling sowie Wirtshauspfandl – also vier Speisen von insgesamt rund 20, die auf der Speisekarte stehen.
Steffen Marx, Gründer und Geschäftsführer von Giesinger Bräu, findet, dass die Senkung der Mehrwertsteuer ein wichtiges Signal an die Branche sei. „Viele Betriebe stehen nach Jahren steigender Kosten weiterhin unter Druck. Gleichzeitig bietet diese Entscheidung aber auch die Chance, Vertrauen zurückzugewinnen und den Gästen zu zeigen: Entlastung kann und soll ankommen.“
Neben der Weitergabe der gesunkenen Mehrwertsteuer, hat sich das Giesinger Bräu noch eine weitere Aktion überlegt: Gäste, die für einen Wert von 85 Euro Speisen konsumieren, erhalten danach einen Gutschein in Höhe von 100 Euro. Dieser kann anschließend flexibel im Bräustüberl eingesetzt werden – beispielsweise für Speisen und Getränke oder im Hofverkauf. „Uns war wichtig, eine Lösung zu schaffen, die unkompliziert ist und wirklich Mehrwert bietet“, sagt Marx. „Der Gutschein kann für alles bei uns eingesetzt werden. Damit schaffen wir Spielraum für unsere Gäste und gleichzeitig Planungssicherheit für uns.“
Laut Bundesregierung soll die Gastronomiebranche durch die Senkung der Mehrwertsteuer von 19 auf sieben Prozent gestärkt werden. Von der Senkung würden Restaurants, Bäckereien, Metzgereien, der Lebensmitteleinzelhandel, Catering-Anbieter sowie Kita-, Schul- und Krankenhausverpflegung profitieren. Dass die Steuerentlastung durch geringere Preise direkt an die Gäste weitergegeben wird, ist in der Regel nicht zu erwarten.










