
Nach Trump-Drohung
Grünen-Politiker fordert Bundeswehr in Grönland
11.01.2026 – 08:37 UhrLesedauer: 1 Min.
Angesicht der Drohungen von Donald Trump gegenüber Grönland will Jürgen Trittin mehr Beteiligung der Bundeswehr. Die soll dort ein Manöver durchführen.
Der langjährige Grünen-Politiker und Ex-Umweltminister Jürgen Trittin hat ein Bundeswehrmanöver in Grönland gefordert. Dies solle eine Reaktion auf die Drohungen von US-Präsident Donald Trump sein, erklärt er im Podcast „Ronzheimer“.
„Wir sind in einer Situation, wo wir in Grönland auf die Situation zulaufen können, dass ein Nato-Staat einen anderen Nato-Staat angreift“, betont Trittin. Angesicht Trumps Ankündigungen, möglicherweise auch Militär einzusetzen, um Grönland zu übernehmen, warnte Tritten vor einer naiven Herangehensweise der Europäer: „Sie glauben immer noch, mit Angeboten auf Gemeinsamkeit, mit Beschwichtigung entgegenzukommen, bei Trump irgendetwas zu bewegen.“
Deshalb „könnten wir jetzt mal anfangen, Militärmanöver in und um Grönland zu machen“, forderte Trittin. Nachdem Frankreich bereits ein Schiff vorbeigeschickt habe, könnte Deutschland mit den Franzosen „gemeinsam solche Dinge auf den Weg bringen“.
Es gehe darum, den Preis hochzutreiben, „dass das nicht einfach handstreichartig über die Bühne geht.“ Abschreckung brauche „auch eine militärische Komponente“, sagte Trittin Podcast-Host Paul Ronzheimer.











