Blechlawine rollt Richtung Süden
Stau-Chaos: Diese Strecke wird zur Nervenprobe
Aktualisiert am 03.04.2026 – 11:49 UhrLesedauer: 2 Min.
Wer zu Ostern Richtung Italien fährt, braucht starke Nerven. Am Gotthard wächst der Stau schon am Morgen massiv an. Auch auf der Route über den Brenner stockt der Verkehr.
Für viele Urlauber beginnen die Osterfeiertage mit einer Geduldsprobe – vor allem für jene, die durch den Gotthardtunnel in den Süden reisen wollen. Dieser durchquert die zentralen Schweizer Alpen in Nord-Süd-Richtung. Hier hat der Stau vor dem Nordportal am Karfreitagmorgen kurz vor 8 Uhr bereits eine Länge von 19 Kilometern erreicht. Dies entspricht einer Wartezeit von bis zu drei Stunden und 10 Minuten, wie der Verkehrsdienst TCS auf X mitteilte.
Die Länge des Staus wuchs im Verlauf des Freitagmorgens weiter. Die erwartete Verzögerung wurde gegen 10 Uhr morgens bereits auf mehr als vier Stunden geschätzt. Kurz vor dem Mittag betrug sie vier Stunden und vierzig Minuten, wobei der Stau eine Länge von 20 Kilometern erreichte. Grund dafür sind eine Baustelle und ein Pannenfahrzeug im Tunnel, weshalb vorübergehend eine Begrenzung der Fahrbahnbreite gilt.
Auch auf der Ausweichroute über den Brenner müssen Reisende Richtung Italien und in den Süden Europas lange Wartezeiten einplanen. Auf der A13 Brennerautobahn steht aufgrund von Bauarbeiten an der Luegbrücke nur eine Spur zur Verfügung.
Der ADAC warnt rund um Ostern ausdrücklich vor langen Wartezeiten auf der Brennerroute. Zwischen Mittwoch, 1. April, und Samstag, 4. April, gilt dort zudem ein Lkw-Fahrverbot. Feste Blockabfertigungstermine rund um Ostern sind aktuell zwar nicht vorgesehen. Verzögerungen durch die Baustelle sind laut Experten aber kaum zu vermeiden.









