
Gorgonzola, Feta, Mozzarella?
Diese Käsesorten sind in der Schwangerschaft tabu
Aktualisiert am 05.01.2026 – 10:43 UhrLesedauer: 2 Min.
Auch wenn Käse aufgrund seiner Nährstoffe als sehr gesund gilt, sollten werdende Mütter genau hinschauen: Einige Sorten sind während der Schwangerschaft tabu.
Eine ausgewogene Ernährung während der Schwangerschaft ist äußerst wichtig. Über die Nahrung versorgt die Mutter das Kind mit Nährstoffen.
Käse enthält viele Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine, die für beide sehr wichtig sind. Einige Käsesorten allerdings neigen zu Krankheitserregern, die auf das Ungeborene übertragen werden könnten. Um dieses Risiko so gering wie möglich zu halten, sollten Schwangere auf bestimmte Sorten verzichten. Welche das sind und was sonst noch wichtig ist.
Typische Käsesorten, die aus Rohmilch hergestellt werden und auf die Schwangere verzichten sollten, sind:
Auch einige Hartkäsesorten, wie Allgäuer Bergkäse, Allgäuer Emmentaler und Le Gruyère zählen dazu.
Ausnahmen bilden hingegen lange gereifte, harte Käsesorten wie Parmesan. Bei ihnen ist im Inneren nicht mit schädlichen Bakterien zu rechnen. Unbedenklich für Schwangere ist generell Käse aus pasteurisierter Milch. Auch Schmelzkäse oder industriell hergestellter eingelegter Käse wie Mozzarella oder Schafskäse dürfen auf dem Speiseplan stehen.
Dennoch bleibt wichtig: Bakterien können sich bei jeder Käsesorte auf der Rinde ansiedeln. Schwangere sollten deshalb in jedem Fall die Rinde vor dem Essen abschneiden.
Da Rohmilch und Rohmilchprodukte nicht erhitzt werden, können sie Krankheitserreger wie Listerien enthalten, die sonst bei der Erhitzung von Milch abgetötet werden. Laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist eine Lebensmittelinfektion durch Listerien für die meisten Menschen harmlos. Für Risikogruppen wie Schwangere, Kleinkinder oder kranke Menschen können sie jedoch eine große Gefahr darstellen.
Listerien rufen die Infektionskrankheit Listeriose hervor, die sich bei Schwangeren oft durch grippeähnliche Beschwerden wie Fieber, Erschöpfung und Muskelschmerzen zeigt. Im letzten Schwangerschaftsdrittel kann ein schwerer Krankheitsverlauf sogar Früh- und Fehlgeburten zur Folge haben. Außerdem können die Listerien auf das ungeborene Kind übertragen werden.










