
Moderator aus Köln
Giovanni Zarrella rührt mit emotionaler Liebeserklärung
29.01.2026 – 03:43 UhrLesedauer: 3 Min.
Giovanni Zarrella wird zum Geburtstag seiner Mutter emotional: Er erzählt von ihrer harten Kindheit und ihrem Opfermut.
Giovanni Zarrella hat seiner Mutter zum Geburtstag eine emotionale Liebeserklärung auf Instagram gewidmet. In dem ausführlichen Post erzählt der in Köln lebende Moderator die bewegende Geschichte seiner Mutter – von ihrer schweren Kindheit bis zur gemeinsamen Familiengeschichte. Dazu hat er ein Bild gepostet, auf dem er seine Mutter in den Armen hält.
„Wie toll du bist. Wie schön es ist, dein Sohn zu sein. Was für ein Glück ich habe, in dieser Lotterie gewonnen zu haben“, schreibt Zarrella zu Beginn seines Beitrags. Er berichtet, dass er seine Mutter oft nach ihrer Kindheit fragt, weil er wissen will, wer sie war und ist. „Alles ist dort verankert. In den ersten Jahren unseres Lebens. Wer diese kennt, kennt einen Menschen.“
Die Kindheit seiner Mutter war von Entbehrungen geprägt. „Du hattest nicht viel Zeit zu spielen, zu chillen oder einfach mal nichts zu tun. Du hattest auch nicht viel Zeit, Kind zu sein“, schreibt Zarrella. Schon als kleines Kind sei seine Mutter von ihren Eltern getrennt worden, die nach Deutschland gingen, um dort alles vorzubereiten. Sie blieb mit ihren Geschwistern in Italien zurück – jahrelang.
Als Achtjährige habe sie dann in Deutschland direkt angefangen mitzuarbeiten und der Familie zu helfen. Sie passte auf die jüngeren Familienmitglieder auf und half bereits in der Eisdiele aus. Wenige Jahre später lernte sie Zarrellas Vater kennen. „Dieses Jahr werdet ihr 50 Jahre verheiratet sein“, schreibt der Entertainer.
Die Eltern machten sich früh selbstständig mit einer Pizzeria in Hechingen. „In diesen vier Wänden bin ich groß geworden“, erinnert sich Zarrella. Dort hätten seine Eltern die Geschichte der italienischen Gastarbeiterfamilie fortgesetzt, die ihre neue Heimat gefunden habe.
Besonders berührt zeigt sich der Moderator von einer Anekdote seiner Mutter: „Jedes Mal, wenn ich krank wurde, hast du geweint, weil du dachtest, es würde mir so gehen, weil du nicht genug Zeit für mich hättest.“ Der Alltag seiner Mutter sei extrem hart gewesen: früh morgens aufstehen für die Schule, dann zum Großmarkt, anschließend den Mittagstisch in der Pizzeria vorbereiten bis etwa 14.30 Uhr. Danach Hausaufgaben mit den Kindern, Fahrten zum Fußball, zum Orgelunterricht, zur Nachhilfe, zum Arzt und zum Einkaufen. Ab 17 Uhr stand sie wieder in der Küche, oft bis nach Mitternacht, um am nächsten Morgen kurz vor 7 Uhr wieder aufzustehen. „Wie hast du das geschafft?“, fragt Zarrella.










