„Selbstzerstörungsknopf gedrückt“

Nächster Fußball-Boss attackiert Infantino

18.08.2026 – 22:42 UhrLesedauer: 1 Min.

Fifa-Präsident Gianni Infantino: Der Schweizer steht zunehmend unter Druck. (Quelle: IMAGO/Mark Pain/imago-images-bilder)

Der Chef der englischen Premier League richtet sich mit deutlichen Worten gegen den Boss der Fifa. Und macht einen Vorschlag.

Nun hat sich auch Premier-League-Geschäftsführer Richard Masters der Kritik an Fifa-Präsident Gianni Infantino angeschlossen. Dieser habe mit der Idee, Anteile von Turnieren zu verkaufen, „den Selbstzerstörungsknopf gedrückt“, sagte Masters im Interview mit der BBC und attestierte Infantino eine „selbstverschuldete Wunde“.

Masters unterstütze auch den Entzug der Unterstützung für Infantino durch den englischen Fußballverband (FA), der wie zahlreiche andere Verbände gemeinsam mit der Uefa einen Boykott der Fifa-Turniere angedroht hatte.

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Erst in der vergangenen Woche hatte die Europäische Fußball-Union in einem öffentlichen Brief zusammen mit den Verbänden aus Nord- und Mittelamerika (Concacaf) sowie Asien (AFC) die Fifa beschuldigt, ihr Vertrauen durch Täuschung missbraucht zu haben.

„Einheitskandidat“ als Nachfolger?

Die Fifa „ist eine gemeinnützige Organisation. Sie sollten diesen Wettbewerb im Treuhandverhältnis für die Zukunft des Fußballs austragen“, sagte Masters nun und sprach sich zudem für einen „Einheitskandidaten“ als Nachfolger Infantinos aus, der „Reformen der Fifa auf seiner oder ihrer Agenda haben und vielleicht sogar eine Reform der Rolle des Präsidenten“ anstreben solle.

Infantino will im März für eine vierte Amtszeit als Präsident kandidieren. Derzeit gibt es noch keinen Gegenkandidaten.

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