Verein entschuldigt sich
„Skandal“ bei Bundesliga-Aufsteiger
18.08.2026 – 14:58 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Mainzer Frauen treten in dieser Saison erstmals in der Bundesliga an. Kurz vor dem Start gibt es Ärger.
Ab dem Wochenende kehrt der deutsche Fußball endgültig in den Normalbetrieb zurück. Während die männlichen Erstligisten im DFB-Pokal oder dem Supercup antreten, steht in der Frauen-Bundesliga der erste Spieltag an. Mit dem VfB Stuttgart und dem 1. FSV Mainz 05 sind dann auch zwei Neulinge erstmals dabei. Bei den „Nullfünfern“ gibt es kurz vor dem Auftakt aber Ärger.
Grund ist ein eigentlich schöner Anlass: Die Stadt Mainz ehrte die Mannschaft für die historische Leistung mit einem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt. Zu dem für Montag anberaumten Termin waren aber viele Spielerinnen der Aufstiegsmannschaft, die den Verein mittlerweile verlassen haben, gar nicht anwesend. Sie hatten keine Einladung erhalten.
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Heidrun Sigurdardottir, in der Vorsaison Kapitänin und mittlerweile bei den Kickers Offenbach aktiv, schrieb auf Instagram von einem „Skandal“. 15 Aufstiegsheldinnen hätten die Veranstaltung demnach verpasst. Stattdessen sei das aktuelle Team zugegen gewesen. „Es leuchtet wohl jedem ein, dass hier etwas erheblich schiefgelaufen ist und die falsche Mannschaft geehrt wurde“, führte Sigurdardottir aus.
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Schon Ende Mai haben die Spielerinnen dem Post zufolge von der Einladung seitens des Mainzer Oberbürgermeisters erfahren, ein für alle passender Termin konnte zunächst aber nicht ausgemacht werden. Während der Sommerpause wurden die wechselnden Fußballerinnen dann offenbar entgegen vorheriger Absprache nicht mehr in die Planungen eingebunden. Sigurdardottir habe erst drei Tage vor der Ehrung aus den Medien vom neuen Termin erfahren.
Verein entschuldigt sich – und kündigt neuen Termin an
Die Fußballerin habe sich daher schriftlich bei der sportlichen Leitung der Mainzer sowie beim Büro des Oberbürgermeisters gemeldet – eine Rückmeldung sei bis zu ihrem Post ausgeblieben. „Es war also kein ‚Problem der Terminfindung‘ und auch kein ‚Fehler in der Organisation‘, sondern eine bewusste Entscheidung gegen diese Spielerinnen.“
