Fußball-WM
Gewitter am Stadion: Verzögerungen bei Frankreich-Spiel
22.06.2026 – 20:52 UhrLesedauer: 2 Min.
Vor dem WM-Spiel zwischen Frankreich und Irak ziehen in Philadelphia heftige Gewitter auf. Dem Siel drohen Verzögerungen, erste Folgen gibt es bereits.
Schwere Gewitter über Philadelphia könnten den Anpfiff des WM-Spiels zwischen Mitfavorit Frankreich und dem Irak verzögern. Etwa drei Stunden vor Spielbeginn setzte rund um das Stadion starker Regen ein, zudem waren immer wieder laute Donnerschläge zu hören, wie ein dpa-Reporter berichtete. Auf den großen Bildschirmen im Stadion war die Warnung zu lesen: „Ein schweres Gewitter kommt näher.“ Die Abläufe vor Spielstart waren bereits gestört. Der Einlass der Zuschauer verzögerte sich.
Die Begegnung ist für 23.00 Uhr deutscher Zeit (ARD und MagentaTV) angesetzt. Genau für diesen Zeitraum haben Meteorologen weitere starke Unwetter und Blitze vorhergesagt. Auch ein Risiko für Sturzfluten und Tornados bestehe.
- Felix Nmecha: Der neue Star am DFB-Himmel
- Fifa-Regeländerung: Sie wurde schon drei Teams zum Verhängnis
Bei Unwettern und Gewittern in den USA orientieren sich Veranstalter an den Empfehlungen der US-amerikanischen Nationalen Wetter- und Ozeanografiebehörde (NOAA). Diese empfiehlt, Aktivitäten im Freien für mindestens 30 Minuten zu unterbrechen, wenn innerhalb eines Radius von etwa 13 Kilometern ein Blitz registriert wird. Jeder weitere Blitzeinschlag setzt diese 30-Minuten-Frist erneut in Gang.
In solchen Fällen verlassen Spieler in der Regel das Feld, und Zuschauer werden in sichere Bereiche geleitet. Die FIFA bewertet die jeweilige Situation individuell und entscheidet abhängig von den aktuellen Sicherheitsbedingungen über die Fortsetzung des Spiels.
Im Video | „Arsch auf Eimer“: Klopp wird deutlich
Player wird geladen
Wird ein Spiel aufgrund höherer Gewalt unter- oder abgebrochen, muss es laut WM-Regularien später in der entsprechenden Minute und beim gleichen Spielstand fortgesetzt werden.
Bei der Klub-WM im Vorjahr mussten in den USA sechs Spiele aufgrund von Unwettern unterbrochen werden, wobei die Unterbrechungen zwischen 40 Minuten und zwei Stunden dauerten. Der damalige Chelsea-Trainer Enzo Maresca sprach von „einem Witz“ und stellte sogar infrage, ob große Turniere im Sommer überhaupt in den USA ausgetragen werden sollten.












