Bei Hitze
Geschwollene Füße im Sommer – was dahintersteckt und was hilft
Aktualisiert am 17.06.2026 – 15:13 UhrLesedauer: 3 Min.
Geschwollene Füße bekommen im Sommer viele Menschen – vor allem, wenn sie bei Hitze den ganzen Tag auf den Beinen waren. Wie kommt es dazu und was hilft?
Schwellen die Füße bei warmem Sommerwetter an, sprechen Fachleute von einem Hitzeödem, also einer Wassereinlagerung aufgrund einer erhöhten Umgebungstemperatur. Besonders häufig bilden sich geschwollene Füße bei schwülwarmem Wetter, wenn die Luftfeuchtigkeit hoch und der Luftdruck niedrig ist.
Dabei sind die geschwollenen Füße gewissermaßen ein Nebeneffekt von Mechanismen, die den Körper kühlen sollen. Erfahren Sie in den folgenden Kapiteln, wie das passiert und welche Maßnahmen beim Abschwellen der Füße helfen.
Hitzeödeme sind im Sommer nicht ungewöhnlich
Bei warmem Wetter versucht der Körper, sich anzupassen und sich abzukühlen, damit seine Kerntemperatur nicht übermäßig ansteigt. Darum kurbelt der Organismus etwa die Schweißproduktion an, denn beim Verdunsten der Flüssigkeit entsteht ein kühlender Effekt auf der Haut.
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Gleichzeitig weiten sich in Beinen und Armen die kleinen Gefäße in der Haut, um die Durchblutung zu steigern und mehr Wärme nach außen abgeben zu können. Dabei kann auch Wasser ins Gewebe übergehen und sich dort ansammeln.
Das Gewebewasser folgt allerdings der Schwerkraft – und die Füße sind meist der am niedrigsten gelegene Punkt im Körper, sodass diese rasch anschwellen. Geschwollene Füße können sich teils unangenehm bemerkbar machen, denn die Füße sehen dann nicht nur dicker aus, auch die Schuhe können enger werden oder die Socken am Knöchel einschnüren.
Wer im Sommer geschwollene Füße entwickelt, muss sich jedoch in der Regel keine Sorgen machen, solange keine weiteren Symptome hinzukommen. In den meisten Fällen ist solch ein Hitzeödem harmlos und bildet sich von selbst zurück.
Was geschwollene Füße im Sommer begünstigt
Abgesehen von Hitze gibt es weitere Faktoren, die Füße im Sommer leichter anschwellen lassen. Dazu zählen etwa:
- zu salziges Essen
- Alkoholkonsum
- langes Stehen oder Sitzen
- fortgeschrittenes Alter
- Übergewicht
- Venenschwäche
- bestimmte Medikamente (etwa manche Antidepressiva, Blutdrucksenker, Antibabypille)
Auch wer von einer kühleren in eine wärmere Region reist, muss eher damit rechnen, dass die Füße anschwellen.
Tipps gegen geschwollene Füße im Sommer
Handelt es sich bei den geschwollenen Füßen um ein reines Hitzeödem ohne weitere Beschwerden, ist eine Behandlung normalerweise nicht zwingend erforderlich. Um die Schwellung loszuwerden oder dieser vorzubeugen, können dann bereits einfache Maßnahmen helfen:












