Mutmaßliches Ex-RAF-Mitglied
Generalbundesanwalt klagt wohl Daniela Klette an
26.03.2026 – 19:04 UhrLesedauer: 1 Min.
Daniela Klette soll zur dritten Generation der RAF gehört haben. Fast 30 Jahre nach deren Auflösung soll die 67-Jährige nun offenbar angeklagt werden.
Fast 28 Jahre nach der Selbstauflösung der Roten Armee Fraktion (RAF) hat die Bundesanwaltschaft nun offenbar Anklage gegen Daniela Klette erhoben, die der linksextremen Terrorgruppe angehört haben soll. Das berichtet der „Spiegel“. Demnach wird die 67-Jährige wegen versuchten Mordes in mehreren Fällen sowie der „versuchten und vollendeten Sprengstoffexplosion in Mittäterschaft“ beschuldigt.
Hinzu kämen Vorwürfe des „erpresserischen Menschenraubs“ und des „besonders schweren Raubes“ heißt es. Auf Anfrage von t-online wollte die Bundesanwaltschaft den Bericht nicht bestätigen. Die vorgeworfenen RAF-Taten ereigneten sich Anfang der Neunzigerjahre und sind – etwa im Fall der Mordvorwürfe – noch nicht verjährt. Zuerst hatten WDR, NDR und „Süddeutsche Zeitung“ über die Anklageerhebung berichtet.
Laut „Spiegel“ wird Klette die Beteiligung an drei Terroraktionen der RAF vorgeworfen: So soll sie etwa dem RAF-Kommando „Kämpfende Einheit Febe Elisabeth“ angehört haben, das im Februar 1990 ein mit Sprengstoff präpariertes Auto vor dem Verwaltungsgebäude des Deutsche-Bank-Konzerns im hessischen Eschborn parkte. Dass es damals keine verheerende Explosion gab, soll nur daran gelegen haben, dass die Zündvorrichtung versagt habe, so die Überzeugung der Ermittler.












