
Grapefruits enthalten viel Vitamin C – etwa drei Früchte decken mehr als den empfohlenen Tagesbedarf. Zudem enthalten sie den sekundären Pflanzenstoff Lycopin, der auch in Tomaten steckt und die rote Färbung hervorruft.
Lycopin werden eine Reihe gesundheitsfördernder Eigenschaften zugeschrieben: Es soll antioxidativ wirken und damit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringern. Außerdem soll es der Entstehung bestimmter Krebsarten vorbeugen. Daneben stecken in Grapefruits noch Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium, Kalium oder Kalzium.
Grapefruits enthalten zudem Pektin, und sogar die Kerne der Grapefruit finden Verwendung, denn aus ihnen wird Grapefruitkernextrakt gewonnen. Die Früchte haben außerdem auf 100 Gramm Fruchtfleisch nur knapp 40 Kalorien. Damit sind sie auch für Menschen, die auf eine kalorienarme Ernährung achten oder im Rahmen einer Diät abnehmen möchten, interessant.
In Kombination mit vielen Medikamenten kann es beim Verzehr von Grapefruits zu Wechselwirkungen kommen. Denn sie enthalten Substanzen, die im Körper mit zahlreichen Arzneistoffen konkurrieren.
Etwa vier Stunden nach dem Trinken von Grapefruitsaft oder dem Verzehr der Frucht verhält sich der Stoffwechsel in Hinblick auf die Wirkung vieler Arzneimittel fast unkalkulierbar. Denn der in der bitteren Frucht enthaltene Stoff Naringin setzt ein bestimmtes Enzym außer Kraft. Es ist dafür verantwortlich, dass der Arzneiwirkstoff so ins Blut gelangt, wie er gebraucht wird.
Schon 300 Milliliter Grapefruitsaft verhindern diese wichtige Kontrolle. Oft wird die Wirkung der Arznei dadurch verstärkt oder abgeschwächt. Wer Medikamente nehmen muss, sollte die Frucht und ihren Saft deshalb lieber meiden.
Besondere Vorsicht geboten ist bei diesen Mitteln:











