
Die Kapellennutzung kostet ab dem kommenden Jahr 284,33 Euro – aktuell sind es 277,15 Euro. Die Einäscherungsgebühr im städtischen Krematorium wird 2026 deutlich um 28,5 Prozent gesenkt – und zwar von derzeit 330,07 auf künftig 236 Euro. Somit werden die Kostensteigerungen für Urnen-Beisetzungen insgesamt etwas abgemildert.
Gute Nachrichten gibt es derweil vom Stadtentwässerungsbetrieb Düsseldorf (SEBD): Die Gebühren für die Schmutzwasser- und Niederschlagswasserentsorgung bleiben auch im kommenden Jahr noch einmal unverändert.
Vergleicht man die Abwassergebühren in der Region, so zeigen sich bei der Musterberechnung für einen Vier-Personen-Haushalt eklatante Unterschiede. Mit rund 359 Euro im Jahr liegt Düsseldorf auf Platz eins der niedrigsten Abwassergebühren in NRW, so die Verwaltung. Schaut man in Richtung Düsseldorfer Süden, so seien bis zu 869 Euro pro Jahr für den vierköpfigen Musterhaushalt zu zahlen – also weit mehr als das Doppelte. Linksrheinisch nahe der Landeshauptstadt würden dreimal so hohe Gebühren veranschlagt.
Aber: Aufgrund deutlich gestiegener Kosten für Bauinvestitionen sowie Kostensteigerungen in den vergangenen Jahren ist laut Verwaltung jetzt schon absehbar, dass die Konstanz bei den Gebühren in den kommenden Jahren auch beim Stadtentwässerungsbetrieb nicht mehr haltbar sein wird.
Düsseldorfs Stadtkämmerin Dorothée Schneider freut sich so, dass es zumindest für das Jahr 2026 nochmals gelungen ist, die Gebühren trotz des generellen Kostenanstieges konstant zu halten. Schneider sagt: „Das kommt wiederum den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt zugute.“










