Rassismus-Skandal um Frankreich-Team
Vor dem WM-Achtelfinale zwischen Paraguay und Frankreich (ab 23 Uhr im Liveticker bei t-online) ist es zu einem Rassismus-Skandal gekommen. Grund dafür sind Aussagen des ehemaligen paraguayischen Nationaltorhüters José Luis Chilavert. Dieser reagierte auf Aussagen des ehemaligen französischen Nationalspielers Christophe Dugarry, der in einer Radiosendung des französischen Senders RMC sagte, Paraguay werde eine „vernichtende Niederlage“ kassieren.
Das wollte Chilavert, der für seine emotionale Art und Weise bekannt ist, nicht auf sich sitzen lassen: „Christophe, du hast recht, bei der WM 1998 haben wir gegen Frankreich gespielt und jetzt trifft Paraguay auf eine afrikanische Mannschaft“, schrieb der ehemalige Torwart auf „X“.
Es ist nicht das erste Mal, dass der 60-Jährige mit rassistischen oder homophoben Aussagen auffällt. Im Februar vergangenen Jahres griff er während einer Sendung des paraguayischen Radiosenders „Radio Rivadavia“ Vinicius Jr. und Kylian Mbappé an. Dabei behauptete er unter anderem, der französische Angreifer lebe „mit einer Transgender-Person zusammen“.
Außerdem erklärte er, „Fußball sei ein Spielfeld, das Männern vorbehalten ist“. In derselben Sendung beklagte er zudem, dass „Fußball seit der Einführung von Mikrofonen und Kameras verweichlicht ist“.
Sicher geglaubter Wechsel von WM-Kapitän geplatzt
Eigentlich wollte Granit Xhaka nach der WM vom AFC Sunderland zum FC Chelsea und seinem ehemaligen Trainer Xabi Alonso wechseln. Doch obwohl sich Spieler und Klub schon einig waren, wird daraus nichts. Warum der eigentlich schon fast abgeschlossene Transfer nicht stattfindet, lesen Sie hier.
WM-Achtelfinale: Tchouaméni fehlt Frankreich
WM-Topfavorit Frankreich muss in seinem Achtelfinale auf Mittelfeldstar Aurélien Tchouaméni verzichten. Wie der Radiosender RMC Sport in Erfahrung gebracht hat, fällt der Sechser von Real Madrid (26, 49 Länderspiele) gegen Deutschland-Bezwinger Paraguay (23.00 Uhr/MagentaTV) aufgrund von Muskelbeschwerden aus. Demnach habe sich der Mittelfeldspieler am Vorabend des Spiels verletzt, stünde Trainer Didier Deschamps in einem Viertelfinale gegen Co-Gastgeber Kanada oder Marokko aber wohl wieder zur Verfügung.











