Umfrage
Führungskräfte zunehmend von Merz‘ Arbeit enttäuscht
20.03.2026 – 09:51 UhrLesedauer: 1 Min.
Rund zwei Drittel der befragten deutschen Führungskräfte sind einer Umfrage zufolge unzufrieden mit der Wirtschaftspolitik der Bundesregierung. Die Werte sind schlechter als vor sechs Monaten.
Unter deutschen Führungskräften wächst das Misstrauen gegenüber der Bundesregierung von Kanzler Friedrich Merz. Zu dem Ergebnis kommt das jüngste „Elitepanel“ des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) und dem Wirtschaftsmagazin „Capital“.
69 Prozent der Topmanager und Spitzenpolitiker gaben an, sie seien von der Arbeit der schwarz-roten Koalition „enttäuscht“, vor einem halben Jahr waren es noch 62 Prozent. Nur 21 Prozent waren demnach zufrieden. Finanzminister Lars Klingbeil erreichte lediglich 26 Prozent Zustimmung, Wirtschaftsministerin Katherina Reiche kam auf 42 Prozent – „FAZ“ und „Capital“ zufolge deutlich schlechtere Werte als noch vor sechs Monaten.
67 Prozent der befragten Unternehmer und Manager gaben an, sie seien unzufrieden mit der Wirtschaftspolitik der Koalition, 85 Prozent erklärten, sie spürten bisher nichts von den versprochenen Entlastungen bei Bürokratie oder Steuern. 78 Prozent von ihnen erwarten der Umfrage zufolge auch keine spürbaren Fortschritte.
Die Zahlen wurden noch vor dem Beginn des US-israelischen Krieges im Iran und den damit verbundenen drastisch steigenden Öl- und Benzinpreise erhoben.











