
Europa League
Freiburg jubelt gegen Tel Aviv – Achtelfinale rückt ganz nahe
Aktualisiert am 22.01.2026 – 20:47 UhrLesedauer: 2 Min.
Mit einem hohen Sicherheitsaufkommen fand der nächste Europokal-Auftritt des SC Freiburg statt. Am Ende konnte Freiburg aber über drei Punkte jubeln.
Der SC Freiburg hat in der Europa League einen großen Schritt Richtung Achtelfinale gemacht. Mit dem 1:0-Sieg gegen Maccabi Tel Aviv schraubte der Bundesligist sein Punktekonto auf 17 hoch. Eine direkte Qualifikation hängt am Ende aber noch von den Abendspielen der Europa League ab. Das goldene Tor gegen die Israelis schoss Igor Matanović (82.).
Die Freiburger blieben vor 27.600 Zuschauern damit auch in der siebten Partie des Wettbewerbs ungeschlagen und feierten im vierten Heimspiel den vierten Sieg. Zum Abschluss der Ligaphase geht’s kommende Woche noch zum OSC Lille nach Frankreich. Maccabi, das erst einen Punkt geholt hat, kann auch die Playoff-Runde im Februar nicht mehr erreichen.
Aufgrund der Sorge vor antisemitischer Gewalt fand das Spiel in Freiburg unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen und mit einem großen Polizeiaufgebot statt.
Auf dem Rasen ging’s zunächst recht ruhig zu – ehe der SC aus dem Nichts zu einer ersten Großchance kam. Einen langen Schlag von Verteidiger Max Rosenfelder bekamen die Gäste nicht geklärt, der Ball landete bei Matanović, doch der Abschluss des Angreifers war zu harmlos (17.).
Auch sonst war der formstarke Matanovic der auffälligste Spieler der Freiburger, die nun mehr und mehr dominierten. Wirklich gefährlich wurden sie allerdings selten. Ein Muster, das man bei den Breisgauern aus dieser Saison schon kennt. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hatte der SC sogar Glück, dass Torwart Noah Atubolu bei einem Kopfball von Saied Abu Farchi das 0:1 verhinderte.
Richtig turbulent wurde es im Strafraum von Maccabi zehn Minuten nach der Pause. Freiburgs Matthias Ginter scheiterte im Anschluss an eine Ecke an Torwart Roi Mishpati, Matanović traf im Nachsetzen nur die Latte, den dritten Versuch vergab Yuito Suzuki. Kaum zu glauben, dass die Badener den Ball nicht im Tor unterbrachten. Immerhin erhöhten sie nun aber spürbar die Schlagzahl.
Flügelspieler Derry Scherhant schlenzte die Kugel erst vorbei (59.), scheiterte dann nach einer Kombination mit Matanovic aus wenigen Metern (68.) und schoss die Kugel schließlich direkt in die Arme von Torhüter Mishpati (76.).
In der Schlussphase belohnten sich die Freiburger für ihren Aufwand dann doch noch: Kapitän Christian Günter flankte von der linken Seite, Matanović traf mit einem herrlichen Kopfball zur Entscheidung.











