Frau kommt in Wassermassen um
Das gemeinsame Kind kann der Mann noch greifen
18.10.2026 – 16:16 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Mittelmeerregion wird seit Tagen von heftigen Regenfällen heimgesucht. Die Wassermassen reißen eine Familie auseinander.
Bei den extremen Regenfällen und Überschwemmungen in Spanien eine Frau ums Leben gekommen. Wie spanische Medien berichten, wurde die Frau am Samstag bei einem Familienausflug von den Wassermassen überrascht und mitgerissen. Ihr Mann habe das Kind noch greifen können – die Frau sei aber fortgespült worden.
Wie die örtliche Feuerwehr mitteilte, wurde die Leiche der Frau erst am Sonntagvormittag geboren. Die Strömung hatte den Körper aus dem Ort Cabrera del Mar etwa fünf Kilometer in das Meer vor Premià de Mar getragen.
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Einsatzkräfte hatten die Frau die Nacht durch gesucht, allerdings ohne Erfolg. Bei der Suche seien auch Drohnen zum Einsatz gekommen.
Überschwemmungen in Spanien: 229 Menschen starben 2024
Wie das katalanische Nachrichtenportal „3cat“ berichtet, hatte die Familie am Samstag eine Straße, unter der ein überlasteter Kanal verläuft, überquert. Laut Zeugenaussagen habe die Wucht des Wassers die Frau mitgerissen. Gegen 19.45 Uhr seien die Rettungskräfte alarmiert worden.
Erst vor zwei Jahren wurde die Region Valencia von enormen Regenfällen und Überschwemmungen getroffen – die Flutkatastrophe 2024 war eine der schlimmsten in der Geschichte des Landes. Insgesamt kamen mindestens 229 Menschen ums Leben, der entstandene Sachschaden betrug mehrere Milliarden Euro.
Die Häufigkeit und Heftigkeit der Regenfälle in Spanien hängen mit dem menschengemachten Klimawandel zusammen. Wie der spanische Wetterdienst Aemet schreibt, sorgen die höheren Wassertemperaturen für höhere Verdunstung.











