Abendspiel der Bundesliga
Frankfurt erlebt Debakel: Leipzig demontiert die Eintracht
Aktualisiert am 10.10.2026 – 20:43 UhrLesedauer: 2 Min.
Die SGE erlebt bei stark aufspielenden Sachsen einen Tag zum Vergessen. Schon in der ersten Spielhälfte brechen alle Dämme.
Eintracht Frankfurt steckt endgültig schon früh in der neuen Bundesliga-Saison in einer Krise. Die Mannschaft von Trainer Adi Hütter verlor im Abendspiel des 5. Spieltags mit 0:6 (0:4) bei RB Leipzig und ist auf Platz 13 der Tabelle abgerutscht.
Ezechiel Banzuzi (1.), der überragende Christopher Nkunku (5., 41., 44.), Antonio Nusa (54.) und Tidiam Gomis (89.) trafen für zeitweise berauscht aufspielende Leipziger gegen eine völlig indisponierte Frankfurter, die nach fünf Spielen bereits die dritte Niederlage kassierten und schon 15 Gegentreffer hinnehmen mussten.
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Während die Rückkehr von Hütter nach Frankfurt bisher keinen Effekt hatte, kann Demichelis mindestens bis zum Champions-League-Abend am Dienstag gegen Eindhoven in Ruhe arbeiten.
So lief das Spiel
In den vier Partien zuvor hatte Frankfurt jeweils in den ersten zehn Minuten getroffen – in Leipzig lief es genau andersherum. Schon nach laut Stadionuhr 46 Sekunden stand Banzuzi am zweiten Pfosten nach einer Flanke des überragenden Neil El Aynaoui völlig frei und traf mühelos. Nur vier Minuten später blieb Antonio Nusa körperlich gegen Nnamdi Collins robuster, bediente im Strafraum Nkunku – der blies wenige Sekunden später als Torjubel einen roten Ballon als Gruß an seinen Sohn auf.
Frankfurt erholte sich nach gut 20 Minuten von dem doppelten Schock, Leipzigs Spiel verlor an Intensität. Chancen für die Eintracht waren die logische Folge. Doch sowohl Ritsu Doan (31.), Ansgar Knauff und Jonathan Burkhardt (je 38.) scheiterten an Leipzigs Keeper Marten Vandevoordt.

Als die Eintracht gerade richtig gut im Spiel und kurz vor dem Anschlusstreffer war, ging die Nkunku-Show weiter. Wiederum nach Vorarbeit von Nusa hielt Noah Atubolo zunächst stark gegen Romulo, doch Nkunku staubte gnadenlos ab. Drei Minuten später profitierte Nkunku wieder von einer Atubolo-Abwehr, nach einem Schuss von Banzuzi. Der Franzose zählte seine Tore nach seinem Hattrick ungläubig an den Fingern ab, Demichelis sprang jubelnd durch seine Coaching-Zone. Erinnerungen an das 6:0 in der vergangenen Saison wurden wach.











