„Mehr als verdient“
Nach sieben Jahren: Köln kehrt in den Profifußball zurück
09.05.2026 – 17:06 UhrLesedauer: 2 Min.
Mit einem Heimsieg schafft Fortuna Köln den Sprung zurück in die 3. Liga. Die zweite Aufstiegschance nutzen die Südstädter nach anfänglichem Zittern.
Nach sieben Jahren in der viertklassigen Regionalliga West ist Fortuna Köln die Rückkehr in den Profifußball geglückt. Am vorletzten Spieltag hat die Mannschaft von Trainer Matthias Mink mit einem 2:1-Heimsieg gegen die Sportfreunde Siegen die Meisterschaft gesichert und den Aufstieg in die 3. Liga perfekt gemacht.
Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) gratulierte dem Verein: „Nach so einer überragenden Saison mehr als verdient“, sagte er in einer Videobotschaft bei Instagram.
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Die erste Aufstiegschance hatten die Kölner vergangene Woche mit einer 1:2-Niederlage bei Paderborns Zweitvertretung noch vergeben. Gegen Siegen drehte das Team jedoch einen frühen 0:1-Rückstand. Damit liegt Fortuna einen Spieltag vor Saisonende vier Punkte vor dem Tabellenzweiten Rot-Weiß Oberhausen und kann vor dem letzten Saisonspiel bei den Sportfreunden Lotte nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängt werden.
Nach teilweise wechselhaften Jahren in der Regionalliga standen die Südstädter bereits seit dem 17. Spieltag an der Tabellenspitze und blieben in dieser Saison zu Hause ungeschlagen. Einen großen Anteil am Erfolg hat Trainer Mink. Der 58-Jährige ist seit Jahrzehnten mit dem Klub verbunden, bestritt als Spieler von 1992 bis 1999 162 Pflichtspiele für Fortuna. 2007 kehrte er als Trainer zurück und begleitete den Klub bis 2011 durch die damals fünftklassige NRW-Liga.
Anfang 2022 heuerte er erneut an – zunächst als Trainer der Reserve, im Frühjahr 2022 dann als Sportlicher Leiter. Im März 2024 übernahm er das Amt des Cheftrainers. Zuvor hatte Uwe Koschinat die Mannschaft nach dem Aufstieg in die Regionalliga bis in die 3. Liga geführt – aus der Fortuna jedoch wieder abstieg.
