„Mein Vorbild“
Deutscher Gruppengegner streitet um Trikot
13.06.2026 – 01:48 UhrLesedauer: 1 Min.
Am Sonntag wird die Deutschland sein erstes WM-Spiel gegen Curaçao bestreiten. Bei dem WM-Debütanten wird schon über die Zeit nach dem Spiel nachgedacht.
Beim deutschen Gruppengegner Curaçao wird offenbar darüber gestritten, welcher Spieler welches Trikot nach der ersten Partie gegen Deutschland tauschen kann. Im Fokus soll dabei bei den beiden Verteidigern Roshon van Eijma und Jurien Gaari das Trikot von Antonio Rüdiger stehen.
„Er ist mein Vorbild, spielt auf der gleichen Position wie ich. Sollte er nicht spielen, werde ich nach der Begegnung zu ihm zur Bank gehen und ihn um sein Trikot bitten“, sagte van Eijma im Interview mit der „Bild“-Zeitung. Der 28-Jährige steht in den Niederlanden beim RKC Waalwijk unter Vertrag.
- WM 2026: Alle Informationen im Newsblog
Allerdings scheint van Eijmas Kollege Gaari bessere Karte zu haben: „Einer meiner Freunde ist gut mit Rüdiger. Er hat schon mit ihm gesprochen, dass ich das Shirt von ihm bekommen kann.“
Welcher Spieler das Rennen macht, wird sich am Sonntag zeigen. Deutschland wird um 19 Uhr deutscher Zeit in Houston auf den Inselstaat treffen. Curaçao ist der kleinste Staat, der sich jemals für eine Fußball-Weltmeisterschaft qualifiziert hat.
Nahezu alle Spieler des Kaders wurden nicht auf der Insel, sondern in den Niederlanden geboren. Die Insel ist zwar ein eigenständiger Staat, gehört aber zum niederländischen Königreich. Trainiert wird die Mannschaft von Dick Advocaat, der in Deutschland bereits beim Bundesligisten Borussia Mönchengladbach unter Vertrag stand.
