„Fahrer standen im Mittelpunkt“
Formel 1 reagiert auf Kritik – das passiert nun
20.04.2026 – 20:16 UhrLesedauer: 1 Min.
Seit Saisonbeginn fährt die Formel 1 mit einem neuen Regelwerk, die Fahrer sind unzufrieden. Was sich nun bereits beim nächsten Grand Prix ändern soll.
Die Formel 1 hat nach anhaltender Kritik am neuen Regelwerk reagiert und kurzfristige Änderungen auf den Weg gebracht. Unter anderem sollen die Piloten künftig weniger stark während einer Runde gezwungen sein, auf das Laden der Batterie für den Elektro-Anteil des Motors zu achten. Dieses Energie-Management wurde von einer Reihe der Fahrer, angeführt von Superstar Max Verstappen, an den ersten Rennwochenenden bemängelt.
Dazu kommen neue Sicherheitsmaßnahmen bei Starts und während der Rennen, um Auffahrunfälle zu verhindern. Zuletzt war es zu gefährlichen Situationen gekommen: Fahrer mit voll geladener Batterie rasten mit Zusatzschub an Piloten heran, deren Elektromotor gerade weniger Energie hatte.
Seit Saisonbeginn fährt die Formel 1 mit einer neuen Motorenformel. Viel kommt jetzt auf den Elektro-Anteil an, die Piloten können nicht mehr so oft im Vollgas-Bereich ihre Kunst zeigen. Fahrer wie Verstappen und Weltmeister Lando Norris hatten beklagt, dass dies der Rennserie ihren Charakter rauben würde.
In den vergangenen Wochen berieten Vertreter der Teams, der Motorenbauer, des Weltverbands und der Rechte-Inhaber über Nachjustierungen, um der Kritik zu begegnen. Die Absage der April-Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien schuf die nötige Zeit dafür. Weltverbandschef Mohammed Ben Sulayem sagte: „Mehr denn je standen die Fahrer im Mittelpunkt dieser Diskussionen, und ich möchte ihnen für ihren wertvollen Beitrag während des gesamten Prozesses danken.“ Bevor die Änderungen in Kraft treten, muss der Motorsport-Weltrat noch zustimmen.
