Verkündigung nach Bundesliga-Spiel

„Kann nur Danke sagen“: TV-Experte hört auf


Aktualisiert am 20.04.2026 – 13:37 UhrLesedauer: 2 Min.

Sascha Bigalke: Der Ex-Profi arbeitete seit 2016 als Experte für DAZN. (Quelle: IMAGO/Gladys Chai von der Laage/imago)

Beim Bundesliga-Spiel zwischen Gladbach und Mainz fungierte Sascha Bigalke erneut als Experte. Jetzt steht fest: Es war sein letzter Einsatz für DAZN.

Seit 2016 war Sascha Bigalke als Experte und Co-Kommentator beim Streaminganbieter DAZN tätig. Doch diese Zeit ist seit Sonntag zu Ende. Der ehemalige Mittelfeldspieler gab nach der Partie zwischen Borussia Mönchengladbach und Mainz 05 (1:1) gemeinsam mit Moderator Jan Wochner die Aufgabe seiner Tätigkeit bekannt.

Nach einer abschließenden Analyse des Bundesliga-Duells erklärte Wochner: „Damit sind wir fast am Ende hier im Borussia-Park, aber du bist tatsächlich am Ende, zumindest mit deiner Tätigkeit für DAZN.“ Der Moderator bezeichnete Bigalke als „Gründungsmitglied“ des Senders. „Du hast vor zehn Jahren angefangen und das heute war dein letztes Spiel.“

Bigalke selbst sagte: „Ja, genau. Nach über 200 Spielen darf ich heute zum letzten Mal hier in diesem Stadion stehen.“ Der Job habe ihm „viel Spaß gemacht“, betonte der 36-Jährige und bedankte sich dafür, die Chance bei DAZN erhalten zu haben.

„Ich glaube, das ist nicht selbstverständlich, dass ich jetzt mit meiner Vita in so einer Reihe wie Ballack, Khedira, Petersen, Wagner, die bei uns alle Experten sein dürfen, dass ich da dabei sein durfte.“ Das sei „ein Riesen-Privileg“ gewesen. Bigalke hatte den Großteil seiner Profikarriere in der 3. Liga für die SpVgg Unterhaching gespielt. In der Bundesliga stand er nur ein einziges Mal für Hertha BSC auf dem Feld. Beim Hauptstadtklub hatte er zuvor die Jugendabteilung durchlaufen.

Über seinen Job bei DAZN sagte Bigalke nun: „Es hat mir vom ersten bis zum letzten Tag heute unheimlich viel Spaß gemacht. Dafür kann ich nur Danke sagen.“ Auch seine Zukunftspläne verriet der gebürtige Berliner. Schon seit zwei Jahren arbeitet er für den 1. FC Köln als „Fokusspieler-Entwickler“. In der Domstadt gehe es für ihn „jetzt noch ein bisschen weiter“. Er bekomme „ein bisschen mehr Verantwortung“, so Bigalke. „Und da freue ich mich auf diese Aufgabe und dann gehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge.“

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