Tod mit nur 32 Jahren
Traditionsklubs trauern um Ex-Spielerin
19.04.2026 – 17:26 UhrLesedauer: 2 Min.
Sie spielte über Jahre beim 1. FC Saarbrücken, nun ist Tamara Mendler gestorben. Erst vor wenigen Tagen noch hatte sie einen großen persönlichen Glücksmoment feiern können.
Der 1. FC Saarbrücken trauert um seine frühere Spielerin Tamara Mendler. „Mit tiefer Trauer“ habe man vom Tod der 32-Jährigen erfahren, schrieb der Drittligist am Sonntag auf seiner Website. „Tamara war über viele Jahre hinweg ein wichtiger Teil unserer Frauenmannschaft und hat mit ihrer Persönlichkeit den Verein nachhaltig geprägt. Auf und neben dem Platz war sie eine geschätzte Mitspielerin und ein Vorbild.“
Und weiter: „Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden besonders bei ihrem Ehemann Markus Mendler, der unserem Verein ebenfalls als Spieler eng verbunden war, sowie bei ihren Kindern, allen Angehörigen und Freunden.“
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Auch der FC Homburg, der aktuelle Klub von Markus Mendler, äußerte sich zum Schicksalsschlag – und gab dabei eine tragische Information preis: Mendler war erst vor wenigen Tagen Mutter des zweiten gemeinsamen Kindes mit ihrem Ehemann geworden. „Mit großer Bestürzung und tiefer Erschütterung haben wir vom Tod der Ehefrau unseres Spielers Markus Mendler erfahren“, schrieb Homburg. „Tamara Mendler ist nach kurzer schwerer Krankheit in der Nacht auf Samstag viel zu früh von uns gegangen. Noch vor wenigen Tagen durfte sie ein gesundes Kind zur Welt bringen. Umso unfassbarer und schmerzlicher ist dieser schwere Verlust, der uns alle sprachlos zurücklässt.“
Der Regionalligist schrieb weiter: „In dieser dunklen und schweren Zeit gilt unser tief empfundenes Mitgefühl Markus, den beiden Kindern sowie allen Angehörigen. Worte können kaum ausdrücken, was ein solcher Verlust bedeutet. Wir sind in Gedanken bei euch, trauern mit euch und wünschen euch von Herzen viel Kraft in dieser schweren Zeit.“
Man stehe „in dieser Zeit fest zusammen: Markus kann sich unserer uneingeschränkten Unterstützung sicher sein. Wir stehen geschlossen hinter ihm und werden ihm und seiner Familie in jeder erdenklichen Weise beistehen.“
