DNA-Untersuchung könnte Aufschluss geben
Feuerwehrmann verschwand im Einsatz: neue Spur
Aktualisiert am 07.03.2026 – 09:11 UhrLesedauer: 2 Min.
Während der Flutkatastrophe 2024 in Bayern wird ein Feuerwehrmann alarmiert. Er muss zu einem Einsatz. Von diesem kam er nie wieder nach Hause.
In der Donau sind am Mittwoch zwischen Dillingen und Steinheim sterbliche Überreste mit einer Feuerwehrhose entdeckt worden. Das teilte die Polizei Schwaben Süd/West am Freitag mit. Es könne sein, dass damit ein zwei Jahre alter Vermisstenfall aufgeklärt werden könne, hieß es weiter.
Am ersten Juni-Wochenende 2024 gab es in Bayern sintflutartige Regenfälle. Zahlreiche Flüsse traten über die Ufer, Straßen wurden überschwemmt. Für die Rettungskräfte bedeutete das einen Großeinsatz. Unter ihnen war der damals 22-jährige Denis R.. Der Mann war Feuerwehrmann.
Bei einem Einsatz am 2. Juni war R. mit seinen Kameraden bei Offingen mit einem Boot verunglückt. Das mit fünf Einsatzkräften besetzte Boot der DLRG-Wasserrettung war bei starker Strömung gekentert. Während sich die anderen vier Insassen an Land retten konnten, blieb der 22-Jährige vermisst.
Wie die „Augsburger Allgemeine“ berichtete, habe es in den Tagen und Wochen danach immer wieder Suchaktionen gegeben, doch sie seien erfolglos geblieben. Eine erste Spur habe es erst im März 2025 gegeben. Damals sei in Lauingen im Bereich einer Staustufe ein Stiefel gefunden worden, der zur Kleidung des Feuerwehrmannes hätte passen können. Die Gemeinde liegt etwa 13 Kilometer von dem Unglücksort entfernt. Die DNA, die im Schuh gefunden worden war, habe allerdings nicht zu R. gepasst, berichtete das Blatt.
Die Polizei hoffe nun auf das Ergebnis einer DNA- und weiterer rechtsmedizinischer Untersuchungen. Im Laufe der kommenden Woche soll es darüber hinaus weitere polizeiliche Suchmaßnahmen im Bereich der Donau geben.
Bei dem Hochwasser in Bayern kamen vier Menschen ums Leben, der 22-Jährige wäre das fünfte Opfer.











