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Home » Feuerwehrmann stürzt in kochend heißes Wasser – schwer verletzt
Panorama

Feuerwehrmann stürzt in kochend heißes Wasser – schwer verletzt

Von zeit-heute.deFebruar 10, 20262 Min Gelesen
Feuerwehrmann stürzt in kochend heißes Wasser – schwer verletzt
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Feuerwehrmann stürzt in kochend heißes Wasser – schwer verletzt

1,60 Meter tiefer Schacht

Feuerwehrmann stürzt in kochend heißes Wasser


09.02.2026 – 17:27 UhrLesedauer: 1 Min.

Vergrößern des Bildes

Feuerwehreinsatz in Hamburg (Symbolbild): Eine Keller wurde überflutet. (Quelle: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Marcel von Fehrn/imago)

Durch eine Fernwärmeleitung schießt unter Druck mehr als 100 Grad heißes Wasser. Plötzlich platzt ein Rohr, ein Keller wird überflutet, alles ist voller Dampf – und ein Feuerwehrmann verunglückt.

In Hamburg hat sich ein Feuerwehrmann am Montag bei einem Einsatz im Stadtteil Altona-Altstadt schwer verletzt. In einem Keller war am Vormittag ein Fernwärmerohr geplatzt, die Feuerwehr rückte mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug aus. Das Einsatzstichwort lautete „Technische Hilfe Klein“.

Fernwärmeleitungen transportierten unter hohem Druck Wasser, das mehr als 100 Grad heiß ist. Ein Handwerker hatte sich bereits Verbrühungen an den Händen zugezogen und musste vom Rettungsdienst behandelt werden.

Die Feuerwehrleute rückten zur Erkundung in den überfluteten Keller vor, in dem sich auch Wasserdampf ausgebreitet hatte. Einer der Feuerwehrleute stürzte dabei in einen etwa 1,60 Meter tiefen Revisionsschacht, der mit dem heißen Wasser gefüllt war.

Kollegen retteten den Mann, der sich schwere Verbrühungen zuzog. Der Verletzte wurde in eine Klinik gebracht und stationär aufgenommen. Lebensgefahr bestand nicht, wie die Feuerwehr mitteilte.

Nach dem Unglück fuhr der Leiter der Feuerwehr Hamburg, Oberbranddirektor Jörg Sauermann, zur Einsatzstelle, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Den beteiligten Kolleginnen und Kollegen sei im Rahmen der Einsatznachsorge ein Gespräch angeboten worden, hieß es. Insgesamt waren laut Feuerwehr 20 Einsatzkräfte vor Ort.

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