
In eisigem Teich untergegangen
Mann filmt offenbar seinen eigenen Tod
Aktualisiert am 12.01.2026 – 14:19 UhrLesedauer: 2 Min.
Seit Tagen warnen Rettungskräfte davor, gefrorene Seen und Teiche zu betreten. Ein Mann springt bewusst ins Wasser – und stirbt.
In Wismar in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Eisbader untergegangen und gestorben. Wie eine Polizeisprecherin t-online mitteilte, konnte der 40-jährige Mann nur noch tot aus einem Teich im Nordwesten der Stadt geborgen werden.
Der Einsatz begann am Montag gegen 8.30 Uhr. Ein Zeuge hatte beobachtet, wie der Mann sich für das Bad in dem eisig kalten Teich vorbereitete. Wenige Minuten später war von dem Mann nichts mehr zu sehen: Der Zeuge alarmierte die Polizei.
Rettungskräfte suchten nach dem Mann, konnten ihn am Ende aber nur leblos aus dem Wasser ziehen. Der Verunglückte war nach bisherigen Erkenntnissen allein unterwegs und hatte eine Kamera bei sich – mutmaßlich, um sein Bad im eisigen Teich zu filmen. Laut „Nordkurier“ lief die an einem Stativ angebrachte Kamera noch, als die Feuerwehr eintraf.
Die Zeitung verbreitete Fotos, die den Rettungseinsatz zeigen. Demnach sägten Feuerwehrleute mit einer Kettensäge weitere Löcher in den vereisten Teich, um nach dem Mann zu suchen. Der Zeitung zufolge handelt es sich um einen Löschwasserteich, der von Garagen umgeben ist. Der Teich war vollständig zugefroren, der Eisbader dürfte daher zuerst ein Loch gebohrt und dann ins Wasser gesprungen sein.
Das Wasser soll nicht sonderlich tief gewesen sein, wie die Polizeisprecherin sagte. Laut „Nordkurier“ war der Teich an der Stelle, an der der Mann ins Wasser sprang, nur etwa 1,70 Meter tief.
Wismar liegt an der Ostseeküste im Landkreis Nordwestmecklenburg und hat rund 40.000 Einwohner. Die Stadt ist die sechstgrößte Mecklenburg-Vorpommerns.









