Kölner Hauptbahnhof
Rauch, Alarm, Sperrung: Burger lösen Großeinsatz aus
28.08.2026 – 02:39 UhrLesedauer: 1 Min.
Am Kölner Hauptbahnhof hat ein Brandalarm am Donnerstagabend einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Ein Feuer gab es aber nicht.
Am Kölner Hauptbahnhof hat am Donnerstagabend eine ausgelöste Brandmeldeanlage einen größeren Feuerwehreinsatz nach sich gezogen. Auslöser war wohl die Abluft eines Burger-Restaurants, wie „Express“ und WDR berichten.
Gegen 21.30 Uhr schlug demnach die Anlage im Gastronomiebereich der C-Passage zwischen den Gleisen 4 und 5 an, stellenweise soll zudem Rauchgeruch wahrnehmbar gewesen sein. Die Feuerwehr rückte daraufhin mit mehreren Einsatzfahrzeugen an. Die Einsatzleitung vor Ort sprach gegenüber dem „Express“ von Beeinträchtigungen der Luft in einigen Räumen. Verletzte oder erkennbare Schäden habe es nach ersten Erkenntnissen nicht gegeben.
Gastronomiebereich im Kölner Hauptbahnhof gesperrt
Wie die Feuerwehr mitteilte, waren wohl zuvor in dem betroffenen Burger-Restaurant die Abluftfilter getauscht und dabei offenbar falsch eingebaut worden. Dadurch gelangte die Küchenabluft nicht wie vorgesehen aus dem Bahnhof heraus, sondern in die darunterliegenden Katakomben – dort löste sogar die Löschanlage aus. Die Feuerwehr durchsuchte die Katakomben nach möglichen Hinweisen und überprüfte sämtliche Brandmelder, weshalb der Einsatz der 58 Kräfte mehrere Stunden dauerte.
Eine Gefahrenlage oder ein tatsächlicher Brand bestand zu keinem Zeitpunkt, wie die Feuerwehr betonte. Der Gastronomiebereich blieb während des Einsatzes mehrere Stunden gesperrt, der Zugverkehr am Hauptbahnhof lief jedoch ohne Einschränkungen weiter.











