
Hier fallen 15 bis 20 Zentimeter Neuschnee
Wintereinbruch – Feuerwehr warnt nach eigenem Unfall
Aktualisiert am 03.01.2026 – 17:22 UhrLesedauer: 2 Min.
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Schnee fällt, die Straßen sind glatt. Wer nicht unbedingt nach draußen muss, soll zu Hause bleiben – rät die Feuerwehr aus eigener Erfahrung.
Ein Wintereinbruch hat Deutschland erfasst, zahlreiche Unfälle sind die Folge. Einen hat die Feuerwehr gebaut: Auf der A27 in Bremen geriet am Samstag ein Kleintransporter ins Schlingern, der für Versorgungsfahrfahrten zwischen den Feuer- und Rettungswachen eingesetzt wird.
Das Fahrzeug kam von der schneeglatten Fahrbahn ab und kippte um. Der Fahrer blieb unverletzt, das stark beschädigte Fahrzeug wurde mit schwerem Gerät geborgen. Die Feuerwehr Bremen empfiehlt jetzt, bei den aktuellen Witterungsverhältnissen möglichst zu Hause zu bleiben: „Wer dennoch raus muss, sollte vorsichtig sein und seine Fahrweise anpassen.“
Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) mahnt die Bürger zur Vorsicht. In ganz Deutschland gelten bis Sonntag amtliche Warnungen der Stufe 1 von 4 wegen Glätte.
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Hinzu kommt Schnee. In Hamburg sollen bis Sonntagmorgen nach bisher beobachteten Neuschneemengen zwischen 7 und 15 Zentimetern nochmals 1 bis 5 Zentimeter fallen. In Berlin werden zwischen 3 und 7 Zentimetern Neuschnee erwartet, rund um Köln in Staulagen bis zu 8 Zentimeter, bei Leipzig bis zu 3 Zentimeter und in Stuttgart ebenfalls bis zu 3 Zentimeter.
Teilweise wird auch Warnstufe 2 von 4 erreicht: Im Harz rechnet der DWD bis zum Sonntagabend zum Beispiel mit bis zu 15 Zentimetern Schnee, in Staulagen können es auch 20 Zentimeter werden. Eine geschlossene Schneedecke und eingeschränkte Sicht seien neben der Glättegefahr zu befürchten.







