„Das wird funktionieren“
Deutscher Skisprung-Star lobt neuen Bundestrainer
06.04.2026 – 18:59 UhrLesedauer: 2 Min.
Der neue Bundestrainer der deutschen Skispringer heißt Andreas Mitter. Die Ernennung des Österreichers freut einen der DSV-Stars besonders.
Skisprung-Star Felix Hoffmann glaubt an eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem neuen Bundestrainer Andreas Mitter. „Das wird cool, das wird funktionieren“, sagte der 28-Jährige dem Portal „inSüdthüringen.de“.
Mitter war in der vergangenen Woche zum neuen Coach der DSV-Adler ernannt worden. Hoffmann kennt den Österreicher bereits bestens. Zuletzt war Mitter Co-Trainer des deutschen Teams.
„Er hat einen großen Anteil an meiner jüngsten Entwicklung“, betonte er. „Vonseiten des DSV wurden wir Athleten mit in die Überlegungen einbezogen, was ich sehr gut fand.“ Die finale Entscheidung habe aber bei der Verbandsspitze gelegen.
Der deutsche Meister von 2025 bezeichnete Mitter zudem als „jünger und lockerer“ als dessen Vorgänger Stefan Horngacher. „Wir haben auch dafür plädiert, das Lehrgangssystem künftig wieder offener und übergreifender zu gestalten“, so Hoffmann. „Ich denke, das wird auch passieren.“
Horngacher hatte sein Amt nach den Olympischen Winterspielen im Februar niedergelegt. Die Entscheidung des 56-Jährigen war bereits im Oktober kommuniziert worden. „Ich bin jetzt zehn Jahre als Cheftrainer unterwegs. Sieben Jahre in Deutschland, davor drei Jahre in Polen. Das zehrt an den Kräften“, hatte er seinen Schritt begründet.
Mit Mitter bricht beim DSV nun eine neue Ära an. Drei Jahre hatte er zuvor Horngacher assistiert. „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe im Deutschen Skiverband und möchte mein Know-how und meine Erfahrung als langjähriger Trainer einbringen“, sagte der 44-Jährige vergangene Woche in einer DSV-Mitteilung.
Sportdirektor Horst Hüttel erklärte zudem, dass Mitter sich in den vergangenen Jahren sowohl in Deutschland als auch international ein hohes Maß an Wertschätzung erarbeitet habe. „Wir vertrauen darauf, dass Andreas mit seiner Expertise und seinem hohen Engagement notwendige neue Impulse setzen kann“, erklärte der Funktionär.












