Tragödie in Tirol
Mann stürzt nach Feier auf Berghütte 100 Meter in den Tod
Aktualisiert am 21.09.2026 – 15:02 UhrLesedauer: 2 Min.
Auf einer Hütte in den Alpen steigt eine Herbstparty. Ein Österreicher kommt danach nicht mehr lebend zu Hause an.
In Österreichs Alpen ist am Sonntagabend ein 56-Jähriger aus Tirol in den Tod gestürzt. Der Mann hatte auf der Alpensöhnehütte nordwestlich von Innsbruck gefeiert und war beim Abstieg vom Weg abgekommen, wie die „Kronen Zeitung“ und die Nachrichtenagentur APA berichteten.
Die Alpensöhnehütte hatte am Sonntag zum Herbstfest geladen. Die Hütte liegt auf 1.345 Metern Höhe, auf dem Gemeindegebiet von Absam im Halltal. Am späten Abend verließ der 56-Jährige in Begleitung einer Frau die Feier und machte sich auf den Weg ins Tal. Gegen 23.30 Uhr alarmierte die Frau die Einsatzkräfte: Der Mann, der hinter ihr gegangen war, war plötzlich verschwunden.
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Österreich: Drohne findet leblosen Mann in den Alpen
Mehrere Teams der Bergrettung starteten eine großangelegte Suchaktion, wie Einsatzleiter Daniel Kölli der „Kronen Zeitung“ erklärte. Gegen 1.30 Uhr habe man den leblosen Mann schließlich mittels einer Drohne lokalisieren können. „Es konnte nur noch der Tod festgestellt werden“, so der Einsatzleiter. Offenbar war der 56-Jährige vom Steig abgekommen und rund 100 Meter in die Tiefe gestürzt.
Auf Facebook schrieb die Bergrettung Hall zu ihrem Einsatz: „Leider können wir nicht immer helfen. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen.“
Die Alpensöhnehütte gilt bei Wanderern in Tirol in den Sommermonaten als beliebtes Ausflugsziel. Die Aufstiege eignen sich je nach Route auch für Kinder, wie es auf der Webseite heißt. Zwischen November und April ist die Hütte nicht bewirtschaftet.
Unglück auch in den Allgäuer Alpen
Auch in den Allgäuer Alpen ist am Wochenende ein Mann ums Leben gekommen: Ein 22-Jähriger stürzte nach Angaben der Polizei am Sonntag beim Abstieg von der Mindelheimer Hütte bei Oberstdorf in die Tiefe. Polizisten der alpinen Einsatzgruppe konnten nur noch den Tod des jungen Mannes feststellen.
Der 22-Jährige war offenbar gut ausgerüstet, wie es hieß. Die Ermittlungen zum Hergang des tödlichen Sturzes dauern an.












