Daran hakt die Kane-Verlängerung noch
Die jeweiligen Positionen wurden dem Vernehmen nach hinter den Kulissen ohnehin bereits längst ausgetauscht. Wie der „Kicker“ berichtet, sollen die Vorstellungen beider Parteien noch nicht ganz übereinstimmen. Die Verantwortlichen des FC Bayern sollen sich demzufolge einen neuen Vertrag vorstellen, der zunächst bis 2029, also zwei weitere Jahre gilt. Die Kane-Seite soll sich dagegen eine um ein Jahr längere Laufzeit bis 2030 erhoffen.
In beiden Fällen wären die Bayern aber bereit, ein ungeschriebenes internes Gesetz zu brechen und für Kane eine außergewöhnliche Ausnahme zu machen. Es gibt beim Rekordmeister nämlich eigentlich seit vielen Jahren die inoffizielle Klub-Regel, dass über 30 Jahre alte Spieler eigentlich jeweils nur noch Ein-Jahres-Verträge bekommen sollen. Das hat den Hintergrund, dass die Situation und die jeweilige Leistungsfähigkeit der Stars anschließend wieder neu bewertet und verhandelt werden kann.
Das handhabte der Rekordmeister zum Beispiel schon in den letzten Karrierejahren von Franck Ribéry und Arjen Robben so. Auch bei dem mittlerweile 40 Jahre alten Kapitän Manuel Neuer wird bei der aktuellen Vertragsverlängerung um eine weitere Saison wieder genau dieses Prinzip verfolgt.
Für Kane ist Bayern bereit, ein Klubgesetz zu brechen
Ein unüberwindbares Hindernis stellt die Vertragslaufzeit im Fall Kane aber nicht dar. Eine mögliche Lösung, über die auch „Bild“ bereits berichtet, wäre ein Zweijahres-Vertrag mit einer anschließenden Option, die beide Seiten für eine Verlängerung um eine weitere Spielzeit ziehen könnten.
Bedenken muss Bayern allerdings, dass Kane im Sommer 2030 schon fast 37 Jahre alt, also in einem für einen Feldspieler sehr hohen Fußballeralter sein wird. Außerdem ist Kane mit kolportierten 25 Millionen Euro pro Jahr aktuell der Topverdiener bei Bayern. In Anbetracht des Stellenwerts, den er mittlerweile bei den Münchnern einnimmt, ist eine mögliche Reduzierung seines Gehalts kaum vorstellbar.
Eins der wichtigsten Kriterien für Kane bei seiner Zukunftsplanung ist, dass er beim FC Bayern nach wie vor beste Chancen sieht, sich einen ganz großen Karrieretraum zu verwirklichen: den Gewinn der Champions League. Wie und wo er die Trophäe den Fans präsentieren würde und wie gut sich das anfühlt, weiß er jedenfalls schon.











